Erfolgreiche Praktika im Verlauf des Studiums sind oft die Eintrittskarte für einen richtigen Job nach dem Studium. Wer während des Praktikums einen guten Eindruck macht, erhöht seine Chancen auf eine Festeinstellung im Unternehmen und einen Job mit langfristiger Perspektive. Neben einem überdurchschnittlichen Arbeitseinsatz ist hierbei vor allem der Aufbau und die Pflege von Kontakten ein wesentlicher Faktor für einen erfolgreichen Karriereeinstieg beim Wunscharbeitgeber.
Das wissen auch die Unternehmen. Top-Firmen sind immer an talentierten Nachwuchskräften interessiert und bleiben daher auch nach dem Praktikum mit den Kandidaten in regelmäßigem Kontakt, die für das Unternehmen interessant sind. Dieses so genannte Talent-Relationship-Management (TRM) schafft die Voraussetzungen, um Nachwuchstalente zu finden und auch zu binden. Auf diese Weise werden Talent-Pools gebildet, die als Basis für die Beschaffung von zukünftigen Top-Nachwuchskräften dienen.
Wie ein richtiger Job
Um in den Talent-Pool zu gelangen, ist das Praktikum so ernst zu nehmen wie ein richtiger Job. Und das fängt schon bei der Bewerbung an. Wer sich umfassend über das Unternehmen informiert und begründen kann, warum er sich bei der jeweiligen Firma bewirbt, zeigt Motivation und Interesse. Auf www.jobstairs.de finden sich neben vielen aktuellen Praktikumsangeboten auch Links zu den Karriereseiten der anbietenden Top-Companys. Die JobStairs-Partnerunternehmen verfügen fast alle über attraktive Einstiegsprogramme.
RWE beispielsweise bindet in ihrem „Look ahead“ Programm die Kandidaten über eine IT-Plattform langfristig an das Unternehmen, Porsche bietet in seinem Programm „Pole-Position“ regelmäßige Informationen, News über Porsche sowie verschiedene Events. Auch Auslandspraktika und Diplomarbeiten sind möglich. Ehemalige Praktikanten bei Fraport können in das „Fraport Talents“ Programm aufgenommen werden und nehmen an Seminaren, Messen und Veranstaltungen teil. Ähnlich aufgebaut ist das Praktikantenentwicklungsprogramm „PEP“ von Philips und der „StudentClub“ der Deutschen Telekom. Bosch bietet mit seinem „students@bosch“ Programm neben der Teilnahme an Veranstaltungen individuelle Gespräche mit der Personalabteilung an.
AXA geht sogar noch einen Schritt weiter. Der Versicherungskonzern bietet regelmäßig den besten Praktikanten die Möglichkeit, an dem Stipendiatenprogramm „Internship“ teilzunehmen. Die Studierenden arbeiten bis zum Studienende ein bis zwei Tage in der Woche regelmäßig in einem bestimmten Projekt. Während das Unternehmen so gute Nachwuchskräfte binden kann, profitieren die Studierenden von einem regelmäßigen Einkommen und von einer sehr berufsbezogenen Arbeit und Hilfestellungen wo immer sie nötig sind. Wer sich in dieser Zeit nachdrücklich empfiehlt und durch gute Leistungen auf sich aufmerksam macht, hat am Ende des Studiums gute Chancen auf eine feste Anstellung.



