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Kerzen, Punsch & Co: Heiße Gefahren für Kinder
Bildquelle nicht angegeben
Gesundheit

Kerzen, Punsch & Co: Heiße Gefahren für Kinder

Vor allem Brandverletzungen haben im Winter Hochkonjunktur. Denn Kerzen und Heißgetränke schaffen nicht nur eine gemütliche Atmosphäre. Kinder können sich an ihnen auch verbrennen oder verbrühen - und zwar schneller als viele Eltern vielleicht denken. Denn während 52 Grad einem Erwachsenen beim Trinken eines Tees…
Veröffentlicht
26. Februar 2022
Lesezeit
1 Minute
Rubrik
Gesundheit
Artikelbild

thinkstock.com, maximkabb

Vor allem Brandverletzungen haben im Winter Hochkonjunktur. Denn Kerzen und Heißgetränke schaffen nicht nur eine gemütliche Atmosphäre. Kinder können sich an ihnen auch verbrennen oder verbrühen - und zwar schneller als viele Eltern vielleicht denken. Denn während 52 Grad einem Erwachsenen beim Trinken eines Tees oder Glühweins im Regelfall nicht besonders heiß erscheinen, kann schon diese Temperatur die viel anfälligere Kinderhaut stark schädigen.

Artikelbild

thinkstock.com / KatarzynaBialasiewicz

Bereits der Inhalt einer Tasse mit heißer Flüssigkeit reicht Medizinern zufolge aus, um bei Kleinkindern eine Verbrennung oder Verbrühung von rund 30 Prozent der Körperoberfläche zu verursachen. Doch schon fünfzehn Prozent Hautverbrennung kann für ein Kind lebensgefährlich werden. Auch, wenn keine akute Lebensgefahr besteht, sind die Folgen oft gravierend: große Schmerzen, langwierige Behandlungen und lebenslang sichtbare Narben.

Mehr als 30.000 Kinder müssen in Deutschland jedes Jahr wegen Brandverletzungen ärztlich versorgt werden. "Betroffen sind häufig Gesicht, Hände, Füße oder auch die Genitalien", sagt Doris Henne-Bruns vom Universitätsklinikum Ulm. "Die Kinder müssen oft jahrelang Kompressionswäsche tragen und dürfen sich keinem direkten Sonnenlicht aussetzen."

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