Zum Inhalt springen
wissen.de - Das große Wissensportal
  • Wissenstests
  • Lernen & Familie
  • Gesundheit
  • Reisen
  • Natur & Umwelt
  • Technik & Mobilität
  • Leben & Lifestyle
  • Digital
wissen.de - Das große Wissensportal
  • Wissenstests
  • Lernen & Familie
  • Gesundheit
  • Reisen
  • Natur & Umwelt
  • Technik & Mobilität
  • Lexika
  • Leben & Lifestyle
  • Digital
wissen.de-Newsletter
Spannende Fakten und Wissenstests direkt in Ihr Postfach.

Leserservice

  • Shop

Info

  • AGB
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Barrierefreiheit
  • Datenschutzeinstellungen

Kontakt zur Redaktion

wissen.deErnst-Mey-Str. 8
70771 Leinfelden-Echterdingen

E-Mail: wissenschaft@konradin.de
Folgen Sie uns
Konradin Mediengruppewissenschaft.denatur.de
© 2026 wissen.de
Startseite/Gesundheit/Artikel
Kosten sparen bei Zahnimplantaten. So funktioniert‘s
Bildquelle nicht angegeben
Gesundheit

Kosten sparen bei Zahnimplantaten. So funktioniert‘s

Das Aufgabenspektrum der Zahnärzte ist vielfältig geworden. Und ihre Leistungen mitunter recht teuer. Der größte Anteil der zahnmedizinischen Behandlungen entfällt auf konservierende und chirurgische Behandlungen ohne Individualprophylaxe mit 57,6 Prozent. Die jährlichen Ausgaben belaufen sich laut Bundesärztekammer…
Veröffentlicht
26. Februar 2022
Lesezeit
3 Minuten
Rubrik
Gesundheit
Artikelbild

pixabay.com, rgerber (CC0)

Kostenfaktor: Herstellung.

„Das Sparpotenzial im Bereich Herstellung ist enorm. Für Zahnimplantate teurer Marken bezahlen Sie oft mehr als das Doppelte. Der Preis besagt aber nichts über die Qualität“, heißt es mit Blick auf die Herstellung von Implantaten. Wer beim Kauf von Medikamente zu Generika greift, kennt das Prinzip: Das Original-Medikament ist, vor allem wegen seinem Markennamen, extrem teuer. Ähnlich ist das bei Implantaten. Hier heißen die deutlich günstigeren Alternativen „Copycats“. Es gibt einen großen Markt derer, die Oberfläche, Abutments und andere Implantatkomponenten gekonnt nachbauen. Von Qualitätsmängeln oder Mängeln in punkto Haltbarkeit keine Spur. Dafür können Endverbraucher an dieser Stelle satte 80 Prozent der Kosten einsparen.

Tipp: Um die Qualität der Zahnimplantate zu überprüfen, sind zwei Kennwerte wichtig:

Artikelbild

pixabay.com, RobynsWorld

Grundsätzlich gibt es zwei Orte, an denen Implantate gefertigt werden können: in Praxislaboren, die ausschließlich für eine Praxis arbeiten, oder in Dentallaboren, die eine Vielzahl an Zahnarztpraxen bedienen. Da auch die Herstellung von Zahnersatz klassischen Marktgesetzen unterliegt, bedingen Einkaufspreise sowie eine effiziente Auslastung von Personal und Maschinen die Preise. Kennwerte zeigen an, dass vor allem deutsche Zahnmediziner vergleichsweise teuer sind, ebenso teuer ist die Herstellung in den Praxislaboren, die mit eben diesen teuren Zahnmedizinern eine Kooperation pflegen. Wer als Zahnarzt mit einem Dentallabor arbeitet, arbeitet damit meist mit einem Partner im Ausland zusammen. Von Nachteil für die Patienten ist das nicht, denn Studien ergaben, dass die Qualität der ausländischen Produkte den in Deutschland gefertigten Produkten in Nichts nachsteht. Die verwendeten Materialien sind zertifiziert. Die Garantieleistung ist unabhängig vom Ort der Fertigung. Der Sparfaktor liegt in punkto Labor bei etwa 60 Prozent.

Kostenfaktor: Zahnarzt.

Eine gewisse Treue langjährigen Kooperationspartnern gegenüber lässt sich nicht verdenken. Allerdings gilt auch hier das Prinzip, dass der Kundenwunsch berücksichtigt werden sollte.

Tipp: Kunden sollten den Preisvergleich anstellen und ihren Zahnarzt mit eben diesem konfrontieren. Grundsätzlich ist der Zahnarzt zwar an eine feststehende Gebührenordnung gebunden. Die sogenannte GOZ bietet dennoch Spielraum für individuelle Abrechnungen. Und dieser Spielraum liegt zwischen dem Faktor 1,9 und 3,5. Das bedeutet: Die Angaben in der GOZ können nach dem individuellen Ermessen des Arztes mit eben diesen Faktoren multipliziert werden.

Artikelbild

pixabay.com, oswaldoruiz (CC0)

Die Kostenübernahme durch die Versicherung. Ein Sachstandsbericht

Grundsätzlich gilt diese Regelung: „Implantate sind keine Regelversorgung und somit nicht im Leistungskatalog der Krankenkassen enthalten.“ Natürlich gibt es hierzu auch ein ABER, denn einen Zuschuss der Krankenversicherung gibt es beispielsweise dann, wenn eine Kassenbrücke implantiert wird, um eine Zahnlücke zu schließen. Die Kasse bezahlt 50 Prozent. Der Rest ist der sogenannte Eigenanteil. Zusätzlich ins Geld gehen können die Vorbereitungen bis das Implantat überhaupt eingesetzt werden kann. Der sogenannte Knochenaufbau, der notwendig ist, um ein Implantat einsetzen zu können, wird von der Krankenkasse nicht bezuschusst.

Weitere Artikel auf wissenschaft.de

Footer Menu Main

Footer Menu Legal

Mehr aus Gesundheit

Weitere aktuelle Artikel aus der Rubrik Gesundheit.

Alle Gesundheit-Artikel
Normal für wen? Warum ein einziger Zahlenwert in der Medizin zu kurz greift
Gesundheit

Normal für wen? Warum ein einziger Zahlenwert in der Medizin zu kurz greift

15. Oktober 2026

Ein Anatomie-Dozent stellt die Frage, die viele Lehrbücher ausblenden: Wann ist ein Referenzwert wirklich 'normal'? Am Beispiel der Körpertemperatur zeigt sich, warum der Einzelwert Millionen in die Irre führt.

Als die KI den Patienten falsch protokollierte – und der Arzt es nicht bemerkte
Gesundheit

Als die KI den Patienten falsch protokollierte – und der Arzt es nicht bemerkte

13. Oktober 2026

Ein Patient muss einen formellen Antrag stellen, um einen Fehler in seiner KI-generierten Krankenakte zu korrigieren. Der behandelnde Arzt hatte die Notiz zuvor genehmigt. Der Vorfall zeigt: Automatisierte…

Psychische Gesundheit von Politikern: Forschung zeigt kritische Auswirkungen auf Governance
Gesundheit

Psychische Gesundheit von Politikern: Forschung zeigt kritische Auswirkungen auf Governance

12. Oktober 2026

Empirische Studien belegen, dass die mentale Gesundheit politischer Entscheidungsträger keine Privatangelegenheit ist, sondern systemische Folgen für Regierungsführung und institutionelles Vertrauen hat. The…

Schlafapnoe bei Kindern: Studie fordert altersabhängige Diagnosekriterien
Gesundheit

Schlafapnoe bei Kindern: Studie fordert altersabhängige Diagnosekriterien

5. Oktober 2026

Aktuelle Forschung zeigt, dass Symptome und Behandlungserfolg bei pädiatrischer obstruktiver Schlafapnoe je nach Altersgruppe erheblich variieren. Bisherige Diagnostik orientiert sich zu oft an Erwachsenenkriterien.

← Zurück zu GesundheitZur Startseite