Zähneputzen
Zähneputzen ist "die" Reinigungsmethode schlechthin zur Vorbeugung von Zahnkrankheiten wie Karies und Parodontose. Wenigstens morgens und abends müssen die Zähne geputzt werden. Noch besser – nach jeder Mahlzeit.
Dazu sollte die Hand-Zahnbürste im 45 Grad Winkel an die Zähne bzw. das Zahnfleisch angelegt werden. Kleine kreisende Bewegungen mit leichtem Druck lockern die Zahnbeläge und entfernen sie. Jeder Zahnabschnitt sollte mit etwa 10 Kreisen bedacht werden. Verwenden Sie eine elektronische Zahnbürste, dann übernimmt diese den Druck bzw. die Vibration automatisch. Unabhängig von der Zahnbürste, reinigen Sie am besten zuerst die Außen-, dann die Innen- und zum Schluss die Kauflächen. Nehmen Sie sich zwei bis drei Minuten Zeit für die Prozedur.
Nach dieser Reinigung haben Sie etwa ein Drittel der Zahnfläche erreicht. Zahnzwischenräume sind allerdings noch nicht gesäubert.
Die Zahnpasta
Zahnpasta unterstützt den Reinigungseffekt der Zahnbürste. Sie entfernt weiche Beläge von den Zähnen und dem Zahnfleischrand. Zahnpasta enthält u.a. Tenside sowie Abrasivstoffe und ist mit Fluoriden angereichert.
Abrasivstoffe werden in RDA-Werten (Radioactive Dentin Abrasion) gemessen und beschreiben die Reinigungsleistung einer Zahnpasta. Der Wert darf nicht zu groß sein, denn sonst kann gesunde Zahnsubstanz angegriffen werden. Werte zwischen 70-80 werden als mittel-abrasiv eingeordnet.
Wichtig zur Kariesvorbeugung ist der Fluoridgehalt einer Zahnpasta, empfohlen sind bis zu 1500 ppm.
Die Zahnseide
Zwischen den Zähnen, der Interdentalregion, sammeln sich gerne Essensreste und Bakterien. Hier kommt die Zahnbürste nicht mehr hin, und jetzt kommt die Zahnseide zum Einsatz – gewachst oder ungewachst ist Geschmackssache.
Schlingen Sie die Zahnseide C-förmig um den Zahn und bewegen Sie dann den Faden vorsichtig nach oben und unten bis kurz unter das Zahnfleisch. Für große Zahnzwischenräume eignet sich eine Interdentalbürste.
Mit diesen Hilfsmitteln gelangen Sie in enge und große Zwischenräume sowie in die Furchen zwischen Zahnfleisch und Zahn. Benutzen Sie die Zahnseide vor der Zahnbürste, diese leistet also die Vorarbeit.
Der Zahnarzt
Nicht immer angenehm, aber notwendig – der zweimalige Besuch im Jahr beim Zahnarzt, der auch von den Krankenkassen übernommen wird. Der Arzt kontrolliert den Zustand der Zähne und kann bei Bedarf (hoffentlich) rechtzeitig eingreifen.
Sprechen Sie mit Ihrem Zahnarzt auch über eine professionelle Zahnreinigung. Bei dieser Behandlung werden Zahnstein sowie Speisereste und andere Ablagerungen von Ihren Zähnen entfernt. Diese Anwendung übernimmt die Krankenkasse allerdings nicht.
Wer sicher nicht über die gründliche Zahnreinigung glücklich ist – "Karies" und "Baktus".




