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Schlemmen ohne Reue: So kommen Sie ohne Hüftgold durch die Feiertage
Bildquelle nicht angegeben
Gesundheit

Schlemmen ohne Reue: So kommen Sie ohne Hüftgold durch die Feiertage

Aber auch ohne Verzicht und strengen Diätplan kann man einiges tun, um das Gewicht nicht komplett aus dem Ruder laufen zu lassen. Wir geben einige Tipps zum Weihnachts-Schlemmen ohne Reue und ohne zu viele zusätzliche Pfunde. Sie helfen dabei, das Gewicht halbwegs zu halten, ohne gleich akribisch auf jede Kalorie…
Veröffentlicht
26. Februar 2022
Lesezeit
2 Minuten
Rubrik
Gesundheit
Artikelbild

thinkstock.com, Slawomir Fajer

Aber auch ohne Verzicht und strengen Diätplan kann man einiges tun, um das Gewicht nicht komplett aus dem Ruder laufen zu lassen. Wir geben einige Tipps zum Weihnachts-Schlemmen ohne Reue und ohne zu viele zusätzliche Pfunde. Sie helfen dabei, das Gewicht halbwegs zu halten, ohne gleich akribisch auf jede Kalorie achten zu müssen.

Genug Pausen lassen

Gerade in der Weihnachtszeit stehen überall Teller mit Süßigkeiten herum und im Vorübergehen greift man schnell mal zu. Aber Vorsicht: Gerade dieses Zwischendurchessen wandert gerne direkt auf die Hüfte – und das aus zwei Gründen. Zum einen registrieren wir gar nicht, wie oft und wie viel wir auf diese Weise naschen. Wir nehmen damit jede Menge Kalorien auf, ohne es zu merken. Kommt dann noch das reichhaltige Weihnachtsmahl dazu, ist der Kalorienüberschuss vorprogrammiert.

Aber es gibt noch einen anderen Grund: Wenn wir ständig naschen, muss unser Körper ständig aufs Neue mit einem Zustrom von Zucker und Co fertig werden. Der Blutzuckerspiegel steigt an und löst einen starken Ausstoß von Insulin aus. Dieses wiederum bringt den Blutzucker wieder in den Keller – und als Folge bekommen wir Hunger. Experten empfehlen, zwischen den Mahlzeiten mindestens drei Stunden Pause zu lassen, in denen man nichts isst und auch keine gesüßten Getränke zu sich nimmt. So hat der Körper Zeit, ungestört zu verdauen und das ständige Auf- und Ab Von Blutzucker und Insulin bleiben aus.

Viel Wasser - wenig Wein

Wasser ist nicht nur wichtig, um unseren Flüssigkeits-Haushalt in Schwung zu halten, es hilft auch dabei, übermäßiges Essen zu vermeiden. Denn wenn man direkt vor dem Essen ein Glas Wasser trinkt, dann sorgt dies schon einmal für ein leichtes Völlegefühl und man isst später automatisch etwas weniger. US-Forscher haben im Experiment festgestellt, dass man nach einem halben Liter Wasser immerhin rund 75 Kilokalorien weniger zu sich nimmt.

Wichtig auch: Alkohol als Aperitif oder zum Essen macht das Hüftgold-Problem nur schlimmer. Zum einen haben Wein, Bier und Co selbst reichlich Kalorien, zum anderen aber behindert der Alkohol im Magen die Verdauung. Weil er zuerst verarbeitet werden muss, bleiben Gans und Co erstmal unverdaut. Sind sie dann schließlich dran, ist unser Energiebedarf längst gestillt und die Kalorien wandern in die Fettdepots. Hinzu kommt: Alkohol lockert den Magenverschluss und fördert so Sodbrennen.

Langsam essen

Ja, auch dieser Tipp ist nicht wirklich neu – Ernährungsexperten predigen dies schon seit Jahren. Und sie haben allen Grund dafür. Denn blöderweise hinken Magen und Gehirn unserem Mund hinterher. Sie senden erst mit rund 20 Minuten Verspätung das Signal: Ich bin satt. Wenn wir also das leckere Weihnachtsmenu schnell und ohne Pausen in uns hinein schlingen, essen wir leicht zu viel – und merken es erst, wenn es schon zu spät ist.

Sinnvoll auch: Wenn es ein Menu mit Vorspeise, Hauptgang und Nachspeise gibt, dann machen Sie doch einfach mal eine Pause zwischen den einzelnen Gängen. Auch das hilft, den wahren Sättigungszustand zu erspüren und schützt vor dem Überessen.

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