Zum Inhalt springen
wissen.de - Das große Wissensportal
  • Wissenstests
  • Lernen & Familie
  • Gesundheit
  • Reisen
  • Natur & Umwelt
  • Technik & Mobilität
  • Leben & Lifestyle
  • Digital
wissen.de - Das große Wissensportal
  • Wissenstests
  • Lernen & Familie
  • Gesundheit
  • Reisen
  • Natur & Umwelt
  • Technik & Mobilität
  • Lexika
  • Leben & Lifestyle
  • Digital
wissen.de-Newsletter
Spannende Fakten und Wissenstests direkt in Ihr Postfach.

Leserservice

  • Shop

Info

  • AGB
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Barrierefreiheit
  • Datenschutzeinstellungen

Kontakt zur Redaktion

wissen.deErnst-Mey-Str. 8
70771 Leinfelden-Echterdingen

E-Mail: wissenschaft@konradin.de
Folgen Sie uns
Konradin Mediengruppewissenschaft.denatur.de
© 2026 wissen.de
Startseite/Gesundheit/Artikel
Smoothies: Gesunde Fitmacher oder trendige Dickmacher?
Bildquelle nicht angegeben
Gesundheit

Smoothies: Gesunde Fitmacher oder trendige Dickmacher?

Fünf Portionen Obst und Gemüse täglich – so lautet die Faustregel für Wohlbefinden und Gesundheit. Das soll den Vitamin- und Mineralstoff-Bedarf unseres Körpers decken helfen und uns fit machen. Aber viele von uns haben keine Zeit oder keine Lust, ständig auf einem Stück Apfel oder einer Banane herumzukauen. Da ist…
Veröffentlicht
26. Februar 2022
Lesezeit
2 Minuten
Rubrik
Gesundheit
Artikelbild

obs/nu3 GmbH/Michael Dive

Fünf Portionen Obst und Gemüse täglich – so lautet die Faustregel für Wohlbefinden und Gesundheit. Das soll den Vitamin- und Mineralstoff-Bedarf unseres Körpers decken helfen und uns fit machen. Aber viele von uns haben keine Zeit oder keine Lust, ständig auf einem Stück Apfel oder einer Banane herumzukauen. Da ist die pürierte Variante - der Smoothie – schon praktischer. Und lecker ist der sämige Saft obendrein.

Kein Wunder, dass man heute Smoothies in jedem Supermarkt bekommt, im Bioladen oder sogar beim Bäcker. Aber was taugen diese fertigen Frucht-Drinks? Das wollten Nährstoffexperten des Portals nu3.de wissen und haben 43 unterschiedlicher Handelsformen und Hersteller analysiert.  Sie prüften dabei den Kaloriengehalt, den Zuckergehalt und auch, ob die Smoothies künstliche Aroma- oder Konservierungsstoffe enthielten.

Eher Süßspeise als Obstportion

Das Ergebnis: Einige der gekauften Smoothies sind eher trendige Dickmacher als gesunde Fitmacher. Sie enthalten pro 100 Milliliter bis zu 87 Kilokalorien  - das ist viermal so viel wie beispielsweise Apfelschorle. Einige Smoothies enthalten sogar mehr Kalorien als Cola. Damit entspricht der Smoothie nicht mehr einer Portion Obst, sondern eher einer Süßspeise. Wer mehrfach am Tag eine kleine Flasche dieses Fruchtdrinks trinkt, der hat schnell zu viele Kalorien intus – langfristig ist eine "Smoothie-Wampe" die Folge.

Besondere Vorsicht ist offenbar bei den Smoothies geboten, die in kleinen Lebensmittelgeschäften oder Bäckereien verkauft werden: Von den 16 Proben war jede Vierte mit Zucker versetzt. Entwarnung geben die Lebensmittelwissenschaftler dagegen hinsichtlich des Einsatzes von künstlichen Aroma- oder Konservierungsstoffen: Diese konnten bei keinem der getesteten Produkte nachgewiesen werden.

Mehr Zucker, aber weniger Vitamine

Zwar ohne Industriezucker, aber mit einem hohen Anteil an günstigem Obst wie Banane und Apfel wird bei einem Drittel der Smoothies nachgeholfen. Kritisch: Diese haben einen hohen Fruchtzuckeranteil und damit mehr Kalorien. Besonders für Kinder, Diabetiker oder ältere Menschen mit wenig Bewegung in ihrem Alltag kann dies auf Dauer zu Übergewicht führen.

Ein dauerhafter Ersatz für Obst oder Gemüse sind gekaufte Smoothies aber ohnehin nicht. Denn weil sie aus Fruchtfleisch ohne Schale produziert werden, fehlen ihnen die wertvollen Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, sowie die sekundären Pflanzen- und Ballaststoffe, die unter und in der Schale stecken. Und auch um den täglichen Flüssigkeitsbedarf zu decken, sind die Fruchtdrinks nicht geeignet.

Einfach selbstgemacht

Am besten ist es, wenn man sich den Smoothie einfach selbst macht. Hier ein paar Vorschläge:

Sommer-Smoothie mit frischen Beeren

Einfach von verschiedenen Beerensorten jeweils eine Handvoll in den Mixer geben. Gut schmeckt beispielsweise eine Mischung aus Erdbeere, Himbeere, Johannisbeere und Blaubeere.

Eiskalter Erdbeer-Smoothie

Eine Banane mit zwölf großen Erdbeeren und sechs bis zehn Eiswürfeln mixen, dazu ein paar Blättchen frische Minze und schon ist der erfrischende Sommer-Fruchtdrink fertig.

Melonen-Buttermilch-Smoothie

Besonders kalorienarm und erfrischend zugleich ist dieser Smoothie aus 100 Gramm Wassermelone, einem Pfirsich und 50 Milliliter Buttermilch. Wer möchte, kann die Buttermilch auch durch Saft ersetzen.

Weitere Artikel auf wissenschaft.de

Footer Menu Main

Footer Menu Legal

Mehr aus Gesundheit

Weitere aktuelle Artikel aus der Rubrik Gesundheit.

Alle Gesundheit-Artikel
Normal für wen? Warum ein einziger Zahlenwert in der Medizin zu kurz greift
Gesundheit

Normal für wen? Warum ein einziger Zahlenwert in der Medizin zu kurz greift

15. Oktober 2026

Ein Anatomie-Dozent stellt die Frage, die viele Lehrbücher ausblenden: Wann ist ein Referenzwert wirklich 'normal'? Am Beispiel der Körpertemperatur zeigt sich, warum der Einzelwert Millionen in die Irre führt.

Als die KI den Patienten falsch protokollierte – und der Arzt es nicht bemerkte
Gesundheit

Als die KI den Patienten falsch protokollierte – und der Arzt es nicht bemerkte

13. Oktober 2026

Ein Patient muss einen formellen Antrag stellen, um einen Fehler in seiner KI-generierten Krankenakte zu korrigieren. Der behandelnde Arzt hatte die Notiz zuvor genehmigt. Der Vorfall zeigt: Automatisierte…

Psychische Gesundheit von Politikern: Forschung zeigt kritische Auswirkungen auf Governance
Gesundheit

Psychische Gesundheit von Politikern: Forschung zeigt kritische Auswirkungen auf Governance

12. Oktober 2026

Empirische Studien belegen, dass die mentale Gesundheit politischer Entscheidungsträger keine Privatangelegenheit ist, sondern systemische Folgen für Regierungsführung und institutionelles Vertrauen hat. The…

Schlafapnoe bei Kindern: Studie fordert altersabhängige Diagnosekriterien
Gesundheit

Schlafapnoe bei Kindern: Studie fordert altersabhängige Diagnosekriterien

5. Oktober 2026

Aktuelle Forschung zeigt, dass Symptome und Behandlungserfolg bei pädiatrischer obstruktiver Schlafapnoe je nach Altersgruppe erheblich variieren. Bisherige Diagnostik orientiert sich zu oft an Erwachsenenkriterien.

← Zurück zu GesundheitZur Startseite