Winterschläfer aufgewacht!
Rund 50 Prozent der Deutschen leiden zwischen März und Mai unter Frühjahrsmüdigkeit und kämpfen mit der Umstellung von den kalten dunklen Monaten auf die wärmere Jahrezeit. Mögliche Ursachen können ein Nährstoffmangel durch die vitaminärmere Ernährung im Winter, wechselnde Wetterverhältnisse und natürliche Umstellungsprozesse des Organismus sein. Unser Körper muss nach dem "Winterschlaf" erst wieder in Schwung kommen.
Glücklicherweise können wir einiges dafür tun: Licht und Bewegung helfen am schnellsten weiter. Gehen Sie so oft wie möglich an die frische Luft. Ihr Körper bekommt durch die Bewegung eine Extraportion Sauerstoff und ihr Immunsystem wird gestärkt. Das Licht sorgt seinerseits dafür, dass unser Hirn weniger Melatonin - die Schlafmütze unter den Hormonen - und stattdessen mehr "Gute-Laune-Hormone" Serotonin und Noradrenalin produziert.
Tanken Sie Energie!
Um den Kreislauf zu stärken, empfiehlt sich Ausdauersport wie Joggen, Walken oder Radfahren. Mindestens ebenso wichtig ist aber ein erholsamer Schlaf. Im Schlaf arbeitet das Immunsystem verstärkt und bildet neue Abwehrmoleküle. Falls Sie unter Schlaflosigkeit leiden, versuchen Sie es mit Autogenem Training. Stabilisierend können Zink und B-Vitamine auf die psychische Gesundheit wirken. Diese Mikrostoffe unterstützen die Nervenfunktionen und helfen bei der Schlafregulation.
Oft steckt übrigens falsches Essen hinter der Müdigkeit. An fetten Speisen muss Ihr Magen hart arbeiten, so dass Ihnen kaum Energie für andere Dinge bleibt. Winterliche Genüsse wie Chips, Kuchen oder Schokolade liefern dem Körper kaum Nährstoffe.
Schreiben Sie auf Ihren Essensplan lieber viel Obst und Gemüse und nehmen Sie über den Tag verteilt mehrere kleine Mahlzeiten zu sich. Morgens versorgt sie eine Schale Müsli mit Milch und Früchten mit Vitamin B und C. Und wenn Sie abends noch etwas zum Knabbern brauchen, greifen Sie zu Möhren oder Kohlrabi-Sticks.




