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Verstärkt wird dies noch durch eine ganze Reihe von Mythen und Märchen, die es in Bezug auf Sonne, sonnenbaden und Bräune gibt. "Wie hartnäckig sich bestimmte Bilder und Annahmen festgesetzt haben, lesen wir an den Fragen ab, die Jahr für Jahr zum Start der Sommerferien zum richtigen Schutz vor UV-Strahlung auftauchen", erklärt Ina Stelljes vom Bundesamt für Strahlenschutz.
Märchen Nr. 1: Sonnenbrand ist die Vorstufe zur goldbraunen Haut
Falsch. Ein Sonnenbrand hat nichts mit Bräunung zu tun. Die Rötung ist eine akute Hautschädigung, die es zu vermeiden gilt. Sonnenbrände, vor allem in der Kindheit, sind ein nachgewiesener Risikofaktor für Hautkrebs. Neueste Studien sprechen von einer Erhöhung des Risikos um bis zu 80 Prozent, wer als Jugendlicher fünf oder mehr schwere Sonnenbrände erlitten hat.

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Falsch. Die Rede von „gesunder“ brauner Haut ist ein Mythos. Die Bräunung der Haut ist nichts anderes als ein Schutzmechanismus, eine Reaktion auf Schäden, die die UV-Strahlung bereits in der Haut bewirkt hat. Die Haut bildet dann den dunklen Farbstoff Melanin, der sich schützend um den Zellkern anordnet.
UV-Strahlung schädigt bereits in geringer Dosis das Erbgut in den Hautzellen. Wird mehr geschädigt als die zelleigenen Reparaturmechanismen wieder beseitigen können, bleibt der Erbgutschaden bestehen. Bei der Zellteilung wird er an alle weiteren Tochterzellen weitergegeben – daher der Spruch „Die Haut vergisst nichts.“ So entsteht Hautkrebs.




