Energie aus der Nahrung
Die Hauptenergielieferanten sind Fette und Kohlenhydrate. Proteine liefern erst bei langer körperlicher Anstrengung Energie. Kohlenhydrate werden als Glykogen gespeichert und dienen als kurzfristige und relativ kleine Energiequelle. Bei längerer Belastung stellt der Körper vorwiegend auf Fettverbrennung um. Grundsätzlich sollte die Ernährung ausgewogen sein und große Mengen an langkettigen Kohlenhydraten liefern. Ausdauer- und Kraftsportler sollten zudem vermehrt Proteine aufnehmen. Nach einer ausgiebigen Mahlzeit sollte man möglichst zwei Stunden mit dem Training warten. Vorsicht mit Traubenzucker: kurze Zeit nach Aufnahme besteht die Gefahr einer reaktiven Unterzuckerung mit starkem Leistungsabfall.
Flüssigkeitszufuhr
Das beste Getränk, um verlorene Flüssigkeit zu ersetzten, ist Wasser. Es sollte nicht eiskalt sein, da das Blut dadurch von der Muskulatur ins Innere gezogen würde. Elektrolythaltige Getränke enthalten verschieden Mineralstoffe wie Natrium und Kalium und liefern das Salz nach, das im Schweiß verloren geht. Bei mäßigem Schwitzen können die Salzreserven jedoch auch die normale Nahrung und Obst aufgefüllt werden. Kohlenhydratreiche Getränke (auch Fruchtsäfte) sollen zusätzliche Energie liefern. Bei einem zu hohen Glucosegehalt kann der Transport der Flüssigkeit vom Magen in den Dünndarm behindert werden. Als ideales Getränk erweist sich diesbezüglich Apfelsaftschorle.




