Zum Inhalt springen
wissen.de - Das große Wissensportal
  • Wissenstests
  • Lernen & Familie
  • Gesundheit
  • Reisen
  • Natur & Umwelt
  • Technik & Mobilität
  • Leben & Lifestyle
  • Digital
wissen.de - Das große Wissensportal
  • Wissenstests
  • Lernen & Familie
  • Gesundheit
  • Reisen
  • Natur & Umwelt
  • Technik & Mobilität
  • Lexika
  • Leben & Lifestyle
  • Digital
wissen.de-Newsletter
Spannende Fakten und Wissenstests direkt in Ihr Postfach.

Leserservice

  • Shop

Info

  • AGB
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Barrierefreiheit
  • Datenschutzeinstellungen

Kontakt zur Redaktion

wissen.deErnst-Mey-Str. 8
70771 Leinfelden-Echterdingen

E-Mail: wissenschaft@konradin.de
Folgen Sie uns
Konradin Mediengruppewissenschaft.denatur.de
© 2026 wissen.de
Startseite/Gesundheit/Artikel
Stress und Schlaf: So wirkt sich mentaler Druck auf die Nachtruhe aus
Bildquelle nicht angegeben
Gesundheit

Stress und Schlaf: So wirkt sich mentaler Druck auf die Nachtruhe aus

Wie bereits eingangs erwähnt leben wir in einer Gesellschaft, in der immer mehr von einem gefordert wird. Entsprechend stehen viele Menschen im Alltag unter einem Leistungsdruck, der in Form von Stress auf die Psyche und den Körper auswirken kann.
Veröffentlicht
30. Mai 2022
Lesezeit
3 Minuten
Rubrik
Gesundheit
Symbolbild Schlaflosigkeit

unsplash.com, Sinitta Leunen

Was ist Stress eigentlich?

Wie bereits eingangs erwähnt leben wir in einer Gesellschaft, in der immer mehr von einem gefordert wird. Entsprechend stehen viele Menschen im Alltag unter einem Leistungsdruck, der in Form von Stress auf die Psyche und den Körper auswirken kann.

Allerdings verspüren viele Menschen nicht nur im Berufsleben Stress, sondern auch im privaten Bereich. Dann ist von einem sogenannten Freizeitstress die Rede.

Stress ist nun einmal Stress. Der Körper und die Psyche machen da keinen Unterschied zwischen Freizeit oder Arbeit, zwischen positiv und negativ. Die körperliche Reaktion ist immer gleich und das schon seit der Steinzeit. Damals gab es nur andere Auslöser, wie etwa wilde Tiere.

Im Körper wurden Stresshormone ausgeschüttet, die ihn in Alarmbereitschaft versetzen. Dadurch konnte er zu Höchstleistungen getrieben werden, um vor wilden Tieren zu fliehen. Durch die Bewegung wurde der Stress abgebaut.

Nun können oder wir heutzutage nicht mehr flüchten, sondern müssen anders mit dem Stress zurechtkommen. So wird er schwerer abgebaut. Die Folge sind unter anderem Schlafprobleme, weil der Körper noch immer in Alarmbereitschaft ist.

Schlaf, Stress und Hormone

Damit der Körper einschlafen kann, muss das Hormon Melatonin im Gehirn produziert werden. Hierfür ist die Zirbeldrüse verantwortlich, die ,vereinfacht gesagt, das Glückshormon Serotonin in Melatonin umwandelt. Die Zirbeldrüse wird dann aktiv, wenn es dunkel wird. Auf diese Weise steuert Melatonin den Schlafrhythmus. Es sorgt also dafür, dass man schneller einschläft.

Morgens, wenn es hell wird, wird Melatonin von Cortisol abgelöst. Dieses Hormon sorgt dafür, dass wir wach werden und der Körper aktiv wird. Es ist quasi das Gegenstück zu Melatonin. Gleichzeitig gilt Cortisol auch als Stresshormon.

Der Körper schüttet es in Stresssituationen vermehrt aus. Ist das Verhältnis von Melatonin und Cortisol in einem Ungleichgewicht, beispielsweise weil zu viel Cortisol durch Stress produziert wird, kommt es zu Schlafproblemen.

Alle Menschen brauchen Schlaf

Der Mensch ist abhängig von seinem Schlaf. In der Nacht regeneriert der Körper und das Gehirn. Erlebnisse des Tags werden verarbeitet und Zellen erneuert. Idealerweise fühlt man sich am nächsten Morgen ausgeruht. Die ideale Dauer der Nachtruhe ist von Person zu Person unterschiedlich. Im Schnitt liegt sie jedoch etwa bei acht Stunden pro Nacht.

Natürlich kann er für eine kurze Zeit mit keinem oder wenig Schlaf auskommen, doch das ist alles andere als gesund. Bereits nach einer schlechten Nachtruhe machen sich unter anderem folgende Symptome bemerkbar:

Daneben gibt es noch weitere Symptome, unter denen Menschen mit Schlafproblemen leiden können.

Symbolbild Schlafprobleme

unsplash.com, Anthony Tran

Besser einschlafen mit gesunder Schlafhygiene

Die beste Möglichkeit, die zu einem schnelleren Einschlafen führen kann, ist das Pflegen einer gesunden Schlafhygiene. Eine solche Schlafhygiene besteht aus einfachen Regeln, wie etwa:

Zusätzlich kann Bewegung am Tag helfen Stress abzubauen und einen gesunden Schlaf zu fördern.

Stress vermeiden im Alltag

Des Weiteren gilt es, Stress im Alltag, wo es nur geht, zu meiden. Alles, was zu viel ist, sollte aus dem Alltag gestrichen werden. Dabei ist es hilfreich auch mal „Nein“ zu sagen. Hier hilft nur Ehrlichkeit mit sich selbst. Denn nur man selbst weiß, was einem guttut.

Eine gesunde Nachtruhe ist wichtig, dass der Körper sich regenerieren kann. Stress verhindert diese Regeneration leider sehr häufig. Aus diesem Grund sollte Stress im Alltag, privat oder beruflich, wenn möglich vermieden werden. Sport und Bewegung als Ausgleich, können Stress abbauen. In Kombination mit einer gesunden Schlafhygiene sollte einem schnelleren Einschlafen dann nichts mehr im Weg stehen.

Weitere Artikel auf wissenschaft.de

Footer Menu Main

Footer Menu Legal

Mehr aus Gesundheit

Weitere aktuelle Artikel aus der Rubrik Gesundheit.

Alle Gesundheit-Artikel
Normal für wen? Warum ein einziger Zahlenwert in der Medizin zu kurz greift
Gesundheit

Normal für wen? Warum ein einziger Zahlenwert in der Medizin zu kurz greift

15. Oktober 2026

Ein Anatomie-Dozent stellt die Frage, die viele Lehrbücher ausblenden: Wann ist ein Referenzwert wirklich 'normal'? Am Beispiel der Körpertemperatur zeigt sich, warum der Einzelwert Millionen in die Irre führt.

Als die KI den Patienten falsch protokollierte – und der Arzt es nicht bemerkte
Gesundheit

Als die KI den Patienten falsch protokollierte – und der Arzt es nicht bemerkte

13. Oktober 2026

Ein Patient muss einen formellen Antrag stellen, um einen Fehler in seiner KI-generierten Krankenakte zu korrigieren. Der behandelnde Arzt hatte die Notiz zuvor genehmigt. Der Vorfall zeigt: Automatisierte…

Psychische Gesundheit von Politikern: Forschung zeigt kritische Auswirkungen auf Governance
Gesundheit

Psychische Gesundheit von Politikern: Forschung zeigt kritische Auswirkungen auf Governance

12. Oktober 2026

Empirische Studien belegen, dass die mentale Gesundheit politischer Entscheidungsträger keine Privatangelegenheit ist, sondern systemische Folgen für Regierungsführung und institutionelles Vertrauen hat. The…

Schlafapnoe bei Kindern: Studie fordert altersabhängige Diagnosekriterien
Gesundheit

Schlafapnoe bei Kindern: Studie fordert altersabhängige Diagnosekriterien

5. Oktober 2026

Aktuelle Forschung zeigt, dass Symptome und Behandlungserfolg bei pädiatrischer obstruktiver Schlafapnoe je nach Altersgruppe erheblich variieren. Bisherige Diagnostik orientiert sich zu oft an Erwachsenenkriterien.

← Zurück zu GesundheitZur Startseite