Zum Inhalt springen
wissen.de - Das große Wissensportal
  • Wissenstests
  • Lernen & Familie
  • Gesundheit
  • Reisen
  • Natur & Umwelt
  • Technik & Mobilität
  • Leben & Lifestyle
  • Digital
wissen.de - Das große Wissensportal
  • Wissenstests
  • Lernen & Familie
  • Gesundheit
  • Reisen
  • Natur & Umwelt
  • Technik & Mobilität
  • Lexika
  • Leben & Lifestyle
  • Digital
wissen.de-Newsletter
Spannende Fakten und Wissenstests direkt in Ihr Postfach.

Leserservice

  • Shop

Info

  • AGB
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Barrierefreiheit
  • Datenschutzeinstellungen

Kontakt zur Redaktion

wissen.deErnst-Mey-Str. 8
70771 Leinfelden-Echterdingen

E-Mail: wissenschaft@konradin.de
Folgen Sie uns
Konradin Mediengruppewissenschaft.denatur.de
© 2026 wissen.de
Startseite/Gesundheit/Artikel
Tattoos - Körperschmuck mit Risiken
Bildquelle nicht angegeben
Gesundheit

Tattoos - Körperschmuck mit Risiken

Ob Arschgeweih oder echte Körperkunst: Tätowierungen liegen im Trend. Schon der Gletschermann Ötzi schmückte sich vor 5.000 Jahren mit rätselhaften Tattoos in Form von Strichen und Kreuzen. Später machten sich unter anderem die Maya und die Maori in Neuseeland auf diese Weise fein - und auch die frühen europäischen…
Veröffentlicht
26. Februar 2022
Lesezeit
2 Minuten
Rubrik
Gesundheit
Artikelbild

thinkstock.com, rau_Ryan McVay

Ob Arschgeweih oder echte Körperkunst: Tätowierungen liegen im Trend. Schon der Gletschermann Ötzi schmückte sich vor 5.000 Jahren mit rätselhaften Tattoos in Form von Strichen und Kreuzen. Später machten sich unter anderem die Maya und die Maori in Neuseeland auf diese Weise fein - und auch die frühen europäischen Seefahrer entdeckten durch ihre Reisen die Kunst der dauerhaften Hautdekoration für sich.

Heute hat die Beliebtheit von Tätowierungen einen neuen Höhepunkt erreicht. In Deutschland zieren inzwischen jeden fünften Körper gestochene Bilder. Unter den 25- und 30-jährigen Frauen ist sogar jede zweite tätowiert, wie eine aktuelle Untersuchung der Universität Leipzig zeigt. Keine Frage: Tattoos sind in der Öffentlichkeit geradezu omnipräsent. Umso erstaunlicher ist, dass bisher vergleichsweise wenig über die Risiken diskutiert wird, die von dem Körperschmuck ausgehen können.

Einfallstor für Krankheitserreger

Tatsächlich ist die Hautdekoration jedoch nicht ganz ohne - das fängt schon beim Akt des Stechens an. Denn mit der Nadel fügt der Tätowierer der Haut eine Verletzung zu. Wie bei einer Schürfwunde können über dieses Eintrittstor Schmutzpartikel, Bakterien und Viren in den Körper gelangen.

Im harmlosesten Fall ist eine Entzündung die Folge, die nach wenigen Tagen wieder verschwindet. Durch mangelnde Hygiene im Studio kann es allerdings auch zu schweren Infektionen kommen. Im schlimmsten Fall steckt man sich als Kunde gar mit HIV oder Hepatitis an.

Achtung, Allergiegefahr!

Auch die Tattoo-Tinte selbst stellt ein potenzielles gesundheitliches Risiko dar. So können viele der darin enthaltenen Inhaltsstoffe allergische Reaktionen auslösen - von Pigmenten und Farbstoffen, bis hin zu Binde- und Konservierungsmitteln. Nicht selten geraten auch Verunreinigungen wie Kobalt oder das hautunverträgliche Nickel in die Farben.

Was die Tätowiermittel jenseits von Allergien im Körper verursachen können, liegt zum größten Teil noch völlig im Dunkeln. Doch erste wissenschaftliche Erkenntnisse zu dieser Frage lassen aufhorchen. Zum Beispiel fanden Forscher kürzlich heraus: Pigmente wie das oft in der Farbe Schwarz enthaltene Ruß oder das weiße Titandioxid bleiben mitnichten ein Leben lang in der Haut. Stattdessen lösen sich kleinste Nanopartikel davon ab, wandern durch den Organismus und reichern sich in den Lymphknoten an.

Weitere Artikel auf wissenschaft.de

Footer Menu Main

Footer Menu Legal

Mehr aus Gesundheit

Weitere aktuelle Artikel aus der Rubrik Gesundheit.

Alle Gesundheit-Artikel
Normal für wen? Warum ein einziger Zahlenwert in der Medizin zu kurz greift
Gesundheit

Normal für wen? Warum ein einziger Zahlenwert in der Medizin zu kurz greift

15. Oktober 2026

Ein Anatomie-Dozent stellt die Frage, die viele Lehrbücher ausblenden: Wann ist ein Referenzwert wirklich 'normal'? Am Beispiel der Körpertemperatur zeigt sich, warum der Einzelwert Millionen in die Irre führt.

Als die KI den Patienten falsch protokollierte – und der Arzt es nicht bemerkte
Gesundheit

Als die KI den Patienten falsch protokollierte – und der Arzt es nicht bemerkte

13. Oktober 2026

Ein Patient muss einen formellen Antrag stellen, um einen Fehler in seiner KI-generierten Krankenakte zu korrigieren. Der behandelnde Arzt hatte die Notiz zuvor genehmigt. Der Vorfall zeigt: Automatisierte…

Psychische Gesundheit von Politikern: Forschung zeigt kritische Auswirkungen auf Governance
Gesundheit

Psychische Gesundheit von Politikern: Forschung zeigt kritische Auswirkungen auf Governance

12. Oktober 2026

Empirische Studien belegen, dass die mentale Gesundheit politischer Entscheidungsträger keine Privatangelegenheit ist, sondern systemische Folgen für Regierungsführung und institutionelles Vertrauen hat. The…

Schlafapnoe bei Kindern: Studie fordert altersabhängige Diagnosekriterien
Gesundheit

Schlafapnoe bei Kindern: Studie fordert altersabhängige Diagnosekriterien

5. Oktober 2026

Aktuelle Forschung zeigt, dass Symptome und Behandlungserfolg bei pädiatrischer obstruktiver Schlafapnoe je nach Altersgruppe erheblich variieren. Bisherige Diagnostik orientiert sich zu oft an Erwachsenenkriterien.

← Zurück zu GesundheitZur Startseite