Tierisch gut
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Tierisch gut

Bild: Foto: Christian Fritzsch / After Gottfried Boy, Public domain, via Wikimedia Commons

Tierisch gut rennen kann der Weltmeister auf vier Beinen: Der Gepard erreicht eine Spitzengeschwindigkeit bis zu 120 Stundenkilometer. Das schaffen wir Menschen nur, wenn wir mit dem Auto fahren. Auf unseren zwei Beinen bringen wir es höchstens auf 30 Stundenkilometer.Lang kann der Gepard dieses Tempo jedoch nicht durchhalten. Nach ca. 500 Metern braucht er eine Pause.

Schnell wie ein Pfeil

Tierisch gut rennen kann der Weltmeister auf vier Beinen: Der Gepard erreicht eine Spitzengeschwindigkeit bis zu 120 Stundenkilometer. Das schaffen wir Menschen nur, wenn wir mit dem Auto fahren. Auf unseren zwei Beinen bringen wir es höchstens auf 30 Stundenkilometer.
Lang kann der Gepard dieses Tempo jedoch nicht durchhalten. Nach ca. 500 Metern braucht er eine Pause.

Schnell wie ein Pfeil fliegt der Turmfalke. Er erreicht im Sturzflug bis zu 350 Stundenkilometer. Das ist so rasant, wie wenn Michael Schuhmacher in seinem Formel-1-Rennwagen Vollgas gibt.

Den Rekord im Schwimmen hält der Schwertfisch. Er wird bis zu 5 Meter lang und kann sich im Wasser genauso schnell fortbewegen wie der Gepard an Land - bis zu 120 Stundenkilometer schnell.

Immer mit der Ruhe

Wie der Name schon sagt, lässt sich das Dreifingerfaultier nicht stressen. Es schläft 20 Stunden am Tag und bewegt sich wie in Zeitlupe. Bis es sich einen Kilometer durch die Baumwipfel hangelt, vergehen mindestens 4 Stunden.

Damit ist das Faultier sogar noch langsamer als die Seychellen-Riesenschildkröte. Die schafft immerhin rund 1 Kilometer pro Stunde. Das ist gar nicht so übel, denn sie wiegt bis zu 250 Kilogramm.

Für die Riesen-Schildkröte gilt übrigens: Wer sich Zeit lässt, hat mehr vom Leben. Die Panzertiere können fast 200 Jahre alt werden. Und Schildkröten kriechen auf der Erde schon seit 200 Millionen Jahren herum. Also schon bevor es Dinosaurier gab.

Weltmeister im Hopsen

Beim Weitspringen hat natürlich das Känguru die Nase vorn. Es legt mit einem einzigen Hopser leicht 10 Meter zurück. Beim Menschen sind Sprünge bis zu 9 Metern schon einsame spitze - und Weltrekord! Dabei trägt das Känguru noch das Baby in seinem Beutel mit.

Absoluter Weltmeister im Weitspringen ist jedoch der Floh. Er hüpft mühelos 60 Zentimeter. Gar nicht so doll? Das meint man nur! Denn das ist etwa 200mal so weit wie der Winzling selbst lang ist. Wollten deine Eltern seinen Rekord brechen, müssten sie so um die 350 Meter weit springen.

Buch-Tipps

Emilie Beaumont
Dein buntes Wörterbuch. Rekorde der Tierwelt.
Fleurus Verlag Juli 2003
124 Seiten
11,25 €
ab 5 Jahren
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Buch-Tipps

Nikolaus Lenz
Unglaubliche Tierwelt. Wunder und Rekorde.
Ravensburger Buchverlag September 2001
254 Seiten
4,95 €
ab 9 Jahren
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