Das Umfeld muss passen – und dafür braucht es gar nicht viel
Equipment rund ums Stillen gibt es in Massen im Handel. Doch wer sich auf die Vorteile des Stillens besinnt, der weiß auch: Stillen ist die natürlichste Form, ein Baby zu füttern – und dafür braucht es im Alltag gar nicht wirklich viel. Stilleinlagen und ein Still-BH gehören zur Grundausstattung für stillende Mütter. Weiteres Equipment dient dem Komfort oder kommt in speziellen Situationen zum Einsatz.

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Natürlich ist es praktisch, das Baby ortsunabhängig stillen zu können. Allerdings darf es zuhause ruhig eine Portion mehr Komfort sein. Dafür gut geeignet sind die hochwertigen Stillkissen von Corpomed. Ein Stillkissen entlastet Arme, Nacken und Rücken, beugt Schmerzen an den jeweiligen Körperstellen vor und entlastet das Baby durch eine gesunde Liegeposition. Die U-Form des Kissens sorgt dafür, dass die Mama sich entspannt anlehnen kann, während der Nachwuchs die richtige Position beibehalten kann, um entspannt zu trinken. Das kleinere Modell in C-Form ist ein beliebter Begleiter für unterwegs und die Mondform ist das Minimodell, was allerdings nur die Größe betrifft, nicht etwa die Funktionalität.
Stillkissen können mit Schaumstoff, mit Fasern, mit Microperlen und sogar mit Getreide gefüllt sein. Eine Schaumstofffüllung ist sehr weich, gibt aber auch entsprechend nach. Mit Fasern gefüllte Stillkissen sind das unflexible Pendant. Das mit Getreide gefüllte Stillkissen ist zwar sehr natürlich, aber auch recht schwer. Zudem ist kein leises Umbetten möglich, da die Körner bei jeder Bewegung ein Geräusch von sich geben. Mit Microperlen gefüllte Stillkissen sind unterm Strich die beste Wahl, denn sie sind gut gefüllt und leicht zugleich.
Bei Bedarf können diese Stillhelfer unterstützen
Wer sein Baby stillen möchte und trotzdem punktuell unabhängig sein will, kann nach einigen erfolgreichen Wochen des natürlichen Stillens damit beginnen, Muttermilch abzupumpen und per Flasche zu geben. Wann dazu der richtige Zeitpunkt ist, darüber scheiden sich die Geister. Grundsätzlich braucht es den Kontakt von Mutter und Kind, damit die Milchproduktion aktiviert wird. Erst wenn sich der Körper stabil darauf eingestellt hat, ist es eine Option, Milch abzupumpen und dann per Fläschchen zu geben. Hierfür ist zusätzliches Equipment nötig, wie etwa eine Milchpumpe und Fläschchen. Kommt es während des Stillens zu Problemen, wie etwa zu wunden Brustwarzen oder Problemen beim Trinken an der Brust, können Stillhütchen angeschafft werden. Grundsätzlich jedoch raten Hebammen und Gynäkologen dazu, die Natürlichkeit des Stillens zu bewahren, wenn man sich als junge Mutter dafür entschieden hat.
Vor der Geburt entscheiden, nach der Geburt starten
Um sich auf das Abenteuer Stillen einzulassen, muss bereits im Vorfeld feststehen, ob oder ob nicht. Diese Entscheidung darf, soll und muss jede Frau für sich selbst entscheiden, wohl aber ist es wichtig, die Vor- und Nachteile zu kennen und abzuwägen, um eine valide Entscheidung treffen zu können.

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