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Warum ständiger Schlafmangel langfristige Folgen haben kann
Bildquelle nicht angegeben
Gesundheit

Warum ständiger Schlafmangel langfristige Folgen haben kann

Millionen Menschen leiden an Schlafstörungen, die sich in schlechtem Einschlafen und ständigem Aufwachen äußern. In Deutschland klagt jeder Vierte über eine mangelhafte Schlafqualität. Eine Nacht mit wenig Schlaf macht sich unter anderem in Form von
Veröffentlicht
26. Februar 2022
Lesezeit
3 Minuten
Rubrik
Gesundheit
Artikelbild

pixabay.com, cuncon

Millionen Menschen leiden an Schlafstörungen, die sich in schlechtem Einschlafen und ständigem Aufwachen äußern. In Deutschland klagt jeder Vierte über eine mangelhafte Schlafqualität. Eine Nacht mit wenig Schlaf macht sich unter anderem in Form von

bemerkbar. Rund ein Drittel seines Lebens verbringt man schlafend oder sollte es zumindest. Sowohl der Körper als auch der Geist benötigen die Schlafenszeit zur Regenerierung. Es gibt zahlreiche Gründe für Schlaflosigkeit, darunter äußere Einflüsse wie Lärm und Stress sowie innere Ursachen wie beispielsweise ein Mangel an Melatonin, dem Schlafhormon. Aber auch fehlendes Serotonin, ein Neurohormon, kann der Auslöser für zu wenig Schlaf sein. Ausführliche Informationen zu diesem Thema finden sich beispielsweise in einem ausführlichen Beitrag unter matratzenschutz24.net.

Kurzfristige Folgen bei Schlafmangel

Selbst wenn es sich nur um ein paar Nächte handelt, in denen Schlafmangel herrscht, machen sich die Auswirkungen sofort bemerkbar. Man fühlt sich schlapp und sehr müde, die Leistungskraft lässt nach und die Geduld hält sich in Grenzen. Zudem löst zu wenig Schlaf die Hormonausschüttung von Cortisol aus. Die Folgen sind

Ein weiterer unangenehmer Effekt von Schlafmangel ist ein erhöhter Appetit, woraus in der Regel eine Gewichtszunahme resultiert. Grund dafür ist die Ausschüttung des Hormons Leptin im Schlaf, das für die Appetithemmung benötigt wird. Ist die Produktion aufgrund von zu wenig Schlaf eingeschränkt, essen die meisten Menschen mehr als sie normalerweise benötigen. Hinzu kommt die Verringerung der Abwehrkräfte, denn auch diese werden im Schlaf produziert. Schlafmangel löst darüber hinaus eine verminderte Reaktionsfähigkeit aus, nachgewiesen liegt das Risiko von Unfällen deutlich höher.

Artikelbild

pixabay.com, RobinHiggins

Langfristige Folgen von Schlafmangel

Die langfristigen Folgen von Schlafmangel sind äußerst vielschichtig. Möglich sind:

Je länger man mit Schlafproblemen zu kämpfen hat und dadurch zu wenig Schlaf erhält, desto höher ist die Gefahr, dass diese durch eine oder mehrere der oben genannten Symptome zum Ausdruck kommen. Körper und Geist haben dauerhaft keine Möglichkeit, sich zu regenerieren.

Was passiert mit unserem Körper im Schlaf?

Untrügliche Anzeichen unseres Körpers für die Notwendigkeit einer Pause oder von Erholung sind Müdigkeit, Gähnen und Probleme mit der Konzentration. Unser Gehirn schüttet in diesem Fall das Hormon Melatonin aus. Es bereitet unsere Körperfunktionen auf den Schlaf vor. Im gleichen Atemzug sinken Blutdruck und Körpertemperatur, Puls und Atmung werden langsamer.

Im Schlaf ist unser Körper jedoch nicht untätig und schaltet in keinster Weise ab. Das Gegenteil ist der Fall: Unter anderem werden Zellen regeneriert und Informationen gespeichert. In der Regel dauert das Einschlafen zwischen 5 und 30 Minuten. Der Übergang erfolgt für uns Menschen unbemerkt, denn innerhalb von Sekunden werden vom Gehirn chemische Substanzen freigesetzt. Sie schalten das Bewusstsein schlagartig ab. Etwa im 90-Minuten-Rhythmus befinden wir uns entweder im Tiefschlaf oder in Traumphasen. Während bei letzteren unser Gehirn auf Hochtouren läuft, befinden sich die Körperfunktionen im Tiefschlaf in Ruhestellung.

Zunächst fallen wir in den Tiefschlaf. Es ist die Zeit, in der der Körper für die Regeneration große Mengen an Wachstumshormonen ausschüttet. Gleichzeitig wird das Immunsystem aktiviert und Abwehrzellen bekämpfen unerwünschte Besucher wie Bakterien und Viren. Durch Messinstrumente wurde festgestellt, dass im Tiefschlaf nur geringe Körperaktivitäten stattfinden, mit Ausnahme der Muskeln, die aktiviert werden können.

Nach dem Tiefschlaf kommt die erste Traumphase, auch Rapid-Eye-Movement-Phase genannt, in der sich die Augen unter den Lidern rasch hin und her bewegen. Sie dient insbesondere der geistigen Erholung. In dieser Zeit werden auch die Körpervorgänge aktiviert. Dazu gehören eine unregelmäßige Atmung sowie Schwankungen des Blutdruckes und Pulses.

Generell ist es so, dass in der ersten Nachthälfte die Tageserlebnisse aus dem privaten und beruflichen Bereich verarbeitet werden. Der Gehirnspeicher wird dadurch geleert und steht offen für eine erneute Speicherung am nächsten Tag. Die zweite Nachthälfte enthält häufig merkwürdige und irreale Träume, der Fantasie des Gehirns sind dabei keinerlei Grenzen gesetzt. Es wird vermutet, dass dies eine Art Training für das Gehirn ist, beispielsweise in Bereichen, die am Tag unterfordert sind.

Die empfohlene Dauer des Schlafs richtet sich nach dem Alter

Aufgrund von Schlafmangel sind sämtliche der vorab beschriebenen Vorgänge entweder gestört oder stark eingeschränkt. Die fehlende Regeneration des Körpers und die mangelnde Verarbeitung von Ereignissen des Tages greifen auf Dauer die Gesundheit an. Das Schlafbedürfnis ist von Mensch zu Mensch verschieden. Wissenschaftler haben für verschiedene Altersklassen die jeweilige optimale Schlafdauer ermittelt:

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