Steht im Körper nicht mehr genügend Melanin zur Verfügung, bekommen die neu nachwachsenden Härchen keine Farbe mehr ab. Stattdessen werden Luftbläschen in den Haaren eingelagert. Das Haar erscheint für unsere Augen grau.
Im Schnitt haben Haare eine Lebensdauer von zwei bis sechs Jahren. Danach fallen sie aus und ein neues Haar wächst an der Stelle. So kommt es, dass die schwarzen, blonden, braunen oder roten Haare immer weniger werden und an ihre Stelle graue Haare treten. Die Haare an den Schläfen werden übrigens schneller ersetzt. Deshalb ergrauen die meisten Menschen zuerst an den Schläfen.
In ganz seltenen Fällen kann es passieren, dass jemand am nächsten Morgen mit einem komplett grauen Schopf erwacht. Dabei handelt es sich um eine Krankheit, bei der alle farbigen Haare ausfallen. Nur die grauen bleiben übrig. Bisher konnte jedoch noch nicht nachgewiesen werden, dass dieser Sonderfall, der "Alopecia areata" genannt wird, etwas mit Angst oder Trauer zu tun hat.




