Zum Inhalt springen
wissen.de - Das große Wissensportal
  • Wissenstests
  • Lernen & Familie
  • Gesundheit
  • Reisen
  • Natur & Umwelt
  • Technik & Mobilität
  • Leben & Lifestyle
  • Digital
wissen.de - Das große Wissensportal
  • Wissenstests
  • Lernen & Familie
  • Gesundheit
  • Reisen
  • Natur & Umwelt
  • Technik & Mobilität
  • Lexika
  • Leben & Lifestyle
  • Digital
wissen.de-Newsletter
Spannende Fakten und Wissenstests direkt in Ihr Postfach.

Leserservice

  • Shop

Info

  • AGB
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Barrierefreiheit
  • Datenschutzeinstellungen

Kontakt zur Redaktion

wissen.deErnst-Mey-Str. 8
70771 Leinfelden-Echterdingen

E-Mail: wissenschaft@konradin.de
Folgen Sie uns
Konradin Mediengruppewissenschaft.denatur.de
© 2026 wissen.de
Startseite/Gesundheit/Artikel
Wie groß ist die Tuberkulose-Gefahr?
Bildquelle nicht angegeben
Gesundheit

Wie groß ist die Tuberkulose-Gefahr?

Die Tuberkulose kann durch unterschiedliche Arten von Bakterien verursacht werden, allen voran dem Micobacterium tuberculosis. Die Erreger werden per Tröpfcheninfektion zum Beispiel beim Husten oder Niesen von Mensch zu Mensch übertragen und befallen in der Regel die Lunge. In seltenen Fällen können jedoch auch…
Veröffentlicht
26. Februar 2022
Lesezeit
2 Minuten
Rubrik
Gesundheit
Artikelbild

Was verursacht Tuberkulose?

Die Tuberkulose kann durch unterschiedliche Arten von Bakterien verursacht werden, allen voran dem Micobacterium tuberculosis. Die Erreger werden per Tröpfcheninfektion zum Beispiel beim Husten oder Niesen von Mensch zu Mensch übertragen und befallen in der Regel die Lunge. In seltenen Fällen können jedoch auch andere Organe betroffen sein.

Nicht immer macht ein Befall mit Tuberkulosebakterien gleich krank. Bei einem Großteil der Infizierten gelingt es dem Immunsystem, die Erreger in Schach zu halten, sodass die Erkrankung nicht ausbricht. Mediziner sprechen dann von einer latenten Tuberkulose. Aktuellen Schätzungen zufolge könnte ein Viertel der Weltbevölkerung stiller Träger der Infektionskrankheit sein. Auch die latente Tuberkulose kann jedoch irgendwann in ihre krankmachende Form übergehen – zum Beispiel, wenn die Immunabwehr geschwächt wird.

Wie häufig sind Krankheitsfälle?

Die Tuberkulose existiert seit Menschengedenken und befiel schon vor 70.000 Jahren unsere afrikanischen Vorfahren. Während die Infektionskrankheit früher als "Weiße Pest" oder "Schwindsucht" gefürchtet war, hat sie in vielen Teilen der Welt inzwischen ihren Schrecken verloren. Doch besiegt ist sie noch lange nicht.

Die Tuberkulose gehört neben HIV/ Aids und Malaria zu den häufigsten Infektionskrankheiten und bricht jedes Jahr bei Millionen von Menschen aus, bis zu zwei Millionen versterben daran. Betroffen sind vor allem Entwicklungsländer. Aber auch in Deutschland kommt es immer wieder zu Krankheitsfällen – wie zuletzt in der Schule in Baden-Württemberg. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts erkranken hierzulande pro Jahr rund 5.000 Personen an dieser Infektionskrankheit. Damit zählt die Tuberkulose bei uns zu den seltenen Krankheiten.

Artikelbild

iStock.com, stockdevil

Wie äußert sich eine Tuberkulose?

Zu den ersten Symptomen einer aktiven Lungentuberkulose gehören leichtes Fieber, Abgeschlagenheit und Husten, der über Wochen anhält. Bei schweren Verläufen kommt es später zu Husten mit Auswurf, Atemnot, Brustschmerzen und Gewichtsverlust. Unbehandelt kann die Tuberkulose der Lunge empfindlich schaden und sich über die Blutbahn auch auf andere Organe ausbreiten. Im Extremfall endet die Infektion tödlich.

Wie wird die Erkrankung behandelt?

Zum Glück gibt es heutzutage gute Möglichkeiten, eine Tuberkulose zu behandeln. Die Bakterien werden üblicherweise mit einer Kombination unterschiedlicher Antibiotika wie Isoniazid, Rifampicin, Pyrazinamid und Ethambutol bekämpft. Die Therapie zieht sich dabei in der Regel über einen Zeitraum von sechs Monaten.

Die zunehmende Ausbreitung resistenter Stämme erschwert die Behandlung jedoch manchmal. Besonders problematisch sind in diesem Zusammenhang multiresistente Tuberkuloseerreger, gegen die bereits mehrere gängige Medikamente nicht mehr wirken. In solchen Fällen greifen Mediziner auf sogenannte Zweitrang- oder Reservemedikamente zurück. Meist wird die Therapie dabei um gleich mehrere solcher Mittel ergänzt und verlängert sich dadurch auch noch einmal.

Weitere Artikel auf wissenschaft.de

Footer Menu Main

Footer Menu Legal

Mehr aus Gesundheit

Weitere aktuelle Artikel aus der Rubrik Gesundheit.

Alle Gesundheit-Artikel
Normal für wen? Warum ein einziger Zahlenwert in der Medizin zu kurz greift
Gesundheit

Normal für wen? Warum ein einziger Zahlenwert in der Medizin zu kurz greift

15. Oktober 2026

Ein Anatomie-Dozent stellt die Frage, die viele Lehrbücher ausblenden: Wann ist ein Referenzwert wirklich 'normal'? Am Beispiel der Körpertemperatur zeigt sich, warum der Einzelwert Millionen in die Irre führt.

Als die KI den Patienten falsch protokollierte – und der Arzt es nicht bemerkte
Gesundheit

Als die KI den Patienten falsch protokollierte – und der Arzt es nicht bemerkte

13. Oktober 2026

Ein Patient muss einen formellen Antrag stellen, um einen Fehler in seiner KI-generierten Krankenakte zu korrigieren. Der behandelnde Arzt hatte die Notiz zuvor genehmigt. Der Vorfall zeigt: Automatisierte…

Psychische Gesundheit von Politikern: Forschung zeigt kritische Auswirkungen auf Governance
Gesundheit

Psychische Gesundheit von Politikern: Forschung zeigt kritische Auswirkungen auf Governance

12. Oktober 2026

Empirische Studien belegen, dass die mentale Gesundheit politischer Entscheidungsträger keine Privatangelegenheit ist, sondern systemische Folgen für Regierungsführung und institutionelles Vertrauen hat. The…

Schlafapnoe bei Kindern: Studie fordert altersabhängige Diagnosekriterien
Gesundheit

Schlafapnoe bei Kindern: Studie fordert altersabhängige Diagnosekriterien

5. Oktober 2026

Aktuelle Forschung zeigt, dass Symptome und Behandlungserfolg bei pädiatrischer obstruktiver Schlafapnoe je nach Altersgruppe erheblich variieren. Bisherige Diagnostik orientiert sich zu oft an Erwachsenenkriterien.

← Zurück zu GesundheitZur Startseite