Zum Inhalt springen
wissen.de - Das große Wissensportal
  • Wissenstests
  • Lernen & Familie
  • Gesundheit
  • Reisen
  • Natur & Umwelt
  • Technik & Mobilität
  • Leben & Lifestyle
  • Digital
wissen.de - Das große Wissensportal
  • Wissenstests
  • Lernen & Familie
  • Gesundheit
  • Reisen
  • Natur & Umwelt
  • Technik & Mobilität
  • Lexika
  • Leben & Lifestyle
  • Digital
wissen.de-Newsletter
Spannende Fakten und Wissenstests direkt in Ihr Postfach.

Leserservice

  • Shop

Info

  • AGB
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Barrierefreiheit
  • Datenschutzeinstellungen

Kontakt zur Redaktion

wissen.deErnst-Mey-Str. 8
70771 Leinfelden-Echterdingen

E-Mail: wissenschaft@konradin.de
Folgen Sie uns
Konradin Mediengruppewissenschaft.denatur.de
© 2026 wissen.de
Startseite/Gesundheit/Artikel
Zehn gute Gründe, mit dem Rauchen aufzuhören
Bildquelle nicht angegeben
Gesundheit

Zehn gute Gründe, mit dem Rauchen aufzuhören

Sie sind die Klassiker unter den Gesundheitsfolgen des Rauchens: Lungenkrebs und Raucherhusten, fachsprachlich chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD). Immerhin jeder zehnte Raucher erkrankt im Laufe seines Lebens an Lungenkrebs, etwa die Hälfte entwickelt eine COPD. Soweit so bekannt. Auch das Raucherbein –…
Veröffentlicht
26. Februar 2022
Lesezeit
2 Minuten
Rubrik
Gesundheit
Artikelbild

Nastco, thinkstock.com

Sie sind die Klassiker unter den Gesundheitsfolgen des Rauchens: Lungenkrebs und Raucherhusten, fachsprachlich chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD). Immerhin jeder zehnte Raucher erkrankt im Laufe seines Lebens an Lungenkrebs, etwa die Hälfte entwickelt eine COPD. Soweit so bekannt. Auch das Raucherbein – eine Verengung der Beingefäße bei Rauchern ist als klassische Folge des blauen Dunsts längst nichts Neues mehr. Aber Nikotin, Teer und Co haben noch weitaus mehr Folgen, die vielen Menschen nicht oder zumindest nur zum Teil bekannt ist. Hier die Top Ten der weniger bekannten Raucherfolgen.

1. Rauchen macht unfruchtbar

Wer Kinder möchte, sollte mit dem Rauchen aufhören. Denn gleich mehrere Studien haben gezeigt, dass besonders das Nikotin im Tabak eine schädliche Wirkung auf die männlichen Spermien hat. Sie sind bei Rauchern weniger beweglich und auch ihre Außenhülle ist nicht so stabil wie bei Nichtrauchern. Auch das Erbgut und die Entwicklung der Spermien werden beeinträchtigt – DANN-Schäden wurden sogar bei Passivrauchern nachgewiesen. Im Extremfall kann das dazu führen, dass der Mann unfruchtbar wird.

2. Rauchen verändert das Gehirn – nachhaltig

Dass Zigaretten sich auf Lunge, Atemwege oder Haut auswirken, liegt nahe. Aber auch das Gehirn wird durch das Rauchen nachhaltig verändert. Zunächst scheinen die Wirkungen eher positiv: Das Nikotin wirkt im Gehirn sowohl stimulierend als auch beruhigend und kann kurzfristig die Konzentrationsfähigkeit verbessern. Doch im Laufe der Zeit kommt es zur Gewöhnung: Die positiven Effekt werden schwächer und stattdessen treten bei Entzug typische Symptome wie Gereiztheit, Angst oder Unlust, aber auch Schlaflosigkeit und Kopfschmerzen auf.

Aber das ist nicht alles: Wie bei anderen Süchten auch, wirkt das Rauchen auf das Belohnungszentrum unseres Denkorgans und verändert dort die Balance wichtiger Hirnbotenstoffe. Besonders betroffen ist davon der Botenstoff Glutamat, der auch für das Lernen eine wichtige Rolle spielt. Eine Studie ergab, dass sich die Zahl der Andockstellen für Glutamat im Gehirn von Rauchern um bis zu 30 Prozent verringert ist. Dies hielt auch bei Ex-Raucher weiter an, die schon seit 25 Wochen abstinent waren.

3. Passivrauch macht dick

Eigentlich gilt Rauchen eher als Schlankmacher – dick werden vor allem diejenigen, die damit aufhören. Doch für Menschen, die häufig den Rauch anderer einatmen müssen – die also passiv rauchen – kehrt sich dies um, wie Versuche an Mäusen kürzlich nahelegten. Demnach aktivieren bestimmte Inhaltsstoffe des Rauchs in der Lunge Moleküle, die ihrerseits den Insulinstoffwechsel stören. Als Folge gerät der Blutzuckerspiegel durcheinander. Das führt zu vermehrter Fetteinlagerung und möglicherweise sogar zu einem erhöhten Risiko für Diabetes.

4. Rauchen erhöht das Rheumarisiko

Schon wenige Zigaretten pro Tag erhöhen das Rheumarisiko um mehr als das Doppelte, wie kürzlich eine Studie zeigte. Je länger jemand raucht, desto höher ist das Risiko. Grund dafür sind Substanzen im Zigarettenrauch, die den Angriff des Immunsystems auf die eigenen Gewebe fördern. Und selbst nach dem Aufhören hält dieser negative Effekt noch über viele Jahre an. Da hilft nur: So früh wie möglich aufhören.

Weitere Artikel auf wissenschaft.de

Footer Menu Main

Footer Menu Legal

Mehr aus Gesundheit

Weitere aktuelle Artikel aus der Rubrik Gesundheit.

Alle Gesundheit-Artikel
Normal für wen? Warum ein einziger Zahlenwert in der Medizin zu kurz greift
Gesundheit

Normal für wen? Warum ein einziger Zahlenwert in der Medizin zu kurz greift

15. Oktober 2026

Ein Anatomie-Dozent stellt die Frage, die viele Lehrbücher ausblenden: Wann ist ein Referenzwert wirklich 'normal'? Am Beispiel der Körpertemperatur zeigt sich, warum der Einzelwert Millionen in die Irre führt.

Als die KI den Patienten falsch protokollierte – und der Arzt es nicht bemerkte
Gesundheit

Als die KI den Patienten falsch protokollierte – und der Arzt es nicht bemerkte

13. Oktober 2026

Ein Patient muss einen formellen Antrag stellen, um einen Fehler in seiner KI-generierten Krankenakte zu korrigieren. Der behandelnde Arzt hatte die Notiz zuvor genehmigt. Der Vorfall zeigt: Automatisierte…

Psychische Gesundheit von Politikern: Forschung zeigt kritische Auswirkungen auf Governance
Gesundheit

Psychische Gesundheit von Politikern: Forschung zeigt kritische Auswirkungen auf Governance

12. Oktober 2026

Empirische Studien belegen, dass die mentale Gesundheit politischer Entscheidungsträger keine Privatangelegenheit ist, sondern systemische Folgen für Regierungsführung und institutionelles Vertrauen hat. The…

Schlafapnoe bei Kindern: Studie fordert altersabhängige Diagnosekriterien
Gesundheit

Schlafapnoe bei Kindern: Studie fordert altersabhängige Diagnosekriterien

5. Oktober 2026

Aktuelle Forschung zeigt, dass Symptome und Behandlungserfolg bei pädiatrischer obstruktiver Schlafapnoe je nach Altersgruppe erheblich variieren. Bisherige Diagnostik orientiert sich zu oft an Erwachsenenkriterien.

← Zurück zu GesundheitZur Startseite