100.000 Köstlichkeiten
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100.000 Köstlichkeiten

Bild: Foto: Gras-Ober, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Sie ist die größte Ernährungsmesse der Welt und findet 2009 bereits zum 74. Mal statt: die Internationale Grüne Woche in Berlin. 1.600 Aussteller aus 56 Ländern präsentieren in 26 Hallenkomplexen auf 115.000 Quadratmetern Fläche u. a. 100.000 Köstlichkeiten, Obst und Pflanzen, Tiere und unterschiedlichste Dienstleistungen. Trotz trister Konjunkturaussichten und teils drastischen Verteuerungen von Nahrungsmitteln im Jahr 2008, soll von der Messe das Signal ausgehen: Kein weiterer Preisanstieg!

Ernährungsbranche glaubt an stabile Preise

Laut Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) wurden Lebensmittel 2008 um durchschnittlich 2,3 Prozent teurer. Pro Kopf gaben die Deutschen im vergangenen Jahr rund 150 Euro im Monat für Essen und Trinken aus. Die deutschen Lebensmittelproduzenten setzten 155 Milliarden Euro um. Das sind 5,6 Prozent mehr als 2007. Der Schwerpunkt des Wachstums lag im Auslandsgeschäft, das um 15 Prozent auf 42 Milliarden Euro anstieg. Die Steigerungsrate im Inland lag bei 2,5 Prozent, der Umsatz bei insgesamt 112,6 Milliarden Euro. Laut einer Branchenumfrage rechnet die BVE für das Jahr 2009 mit gleich bleibenden oder allenfalls leicht ansteigenden Umsätzen. Wachstumstreiber ist für viele Unternehmen das Auslandsgeschäft. Über 50 Prozent der befragten Unternehmen und Verbände rechnen noch mit höheren Exporterlösen

Dass die Nahrungsmittel-Branche ein wichtiger Wirtschaftszweig ist, belegte auch Bauernverbandspräsident Gerd Sonnleitner auf der Eröffnungspressekonferenz zur Grünen Woche. Nach seinen Angaben schaffen Land- und Forstwirtschaft sowie Fischerei in Deutschland rund vier Millionen Arbeitsplätze und verzeichneten im Jahr 2008 gegenüber dem Vorjahr rund 2,1 Prozent mehr Erwerbstätige.

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