Alles Banane!
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Alles Banane!

Bild: Foto: Fährtenleser, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Die Banane ist eine tropische Waldpflanze, mag es schattig und windstill und bevorzugt humusreiche und feuchte Böden. Abhängig von der Sorte können Bananenstauden vier oder sogar sechs Meter hoch werden. Bestehend aus den Blattscheiden der großen Bananenblätter bilden die Stauden eine Art Stamm. Er wird auch Scheinstamm genannt, weil er tatsächlich nur aus dicht aneinander liegenden Blättern besteht. Bananenstauden vermehren sich vegetativ, das heißt sie bilden Schößlinge, die seitlich aus der Mutterpflanze herauswachsen. Sie tragen nur einmal Früchte und gehen dann ein. Dieser Prozess wird in der Natur auch Selbstverjüngung genannt. Bereits vier bis neun Monate nach Sprießen des Schößlings entwickelt sich der Blüten- und Fruchtstand. Weitere drei bis sechs Monate später können die Bananen geerntet werden. An einem Trieb können bis zu 300 Früchte wachsen, durchschnittlich sind es allerdings nur 200.

Kurzes Schattendasein

Die Banane ist eine tropische Waldpflanze, mag es schattig und windstill und bevorzugt humusreiche und feuchte Böden. Abhängig von der Sorte können Bananenstauden vier oder sogar sechs Meter hoch werden. Bestehend aus den Blattscheiden der großen Bananenblätter bilden die Stauden eine Art Stamm. Er wird auch Scheinstamm genannt, weil er tatsächlich nur aus dicht aneinander liegenden Blättern besteht. Bananenstauden vermehren sich vegetativ, das heißt sie bilden Schößlinge, die seitlich aus der Mutterpflanze herauswachsen. Sie tragen nur einmal Früchte und gehen dann ein. Dieser Prozess wird in der Natur auch Selbstverjüngung genannt. Bereits vier bis neun Monate nach Sprießen des Schößlings entwickelt sich der Blüten- und Fruchtstand. Weitere drei bis sechs Monate später können die Bananen geerntet werden. An einem Trieb können bis zu 300 Früchte wachsen, durchschnittlich sind es allerdings nur 200.

Ozean-Reise in den Supermarkt

Bei der Ernte sind die Bananen noch grün, hart und gar nicht süß. Die Bananenbüschel, die jeweils über 40 kg wiegen, werden abgeschlagen und in Portionen zerlegt. Nach dem Waschen werden sie in Kartons verpackt und auf die Reise geschickt. Um während der zweiwöchigen Überfahrt noch nicht zu voller Reife zu gelangen, werden sie gekühlt. In Reifereien oder Reifekammern lagern sie anschließend bei Großhändlern noch rund eine Woche, bis sie den Weg in die Obst- und Gemüseregale eines Supermarkts antreten.

Gesund und glücklich

Für eine gesunde Ernährung sind Bananen nicht aus dem Speiseplan wegzudenken. Sie enthalten wenig Fett und viele Ballaststoffe. Sie besitzen viele Kohlenhydrate und gelten daher als der perfekte Energielieferant. Die Vitamine A, B, C, und E halten zusätzlich fit. Die Minerale Kalium und Magnesium sind wichtig für das Funktionieren der Muskeln. Weil die Aminosäure Tryptophan in der Banane steckt, steigt bei der Umwandlung des Zuckers der Serotonin-Wert im Gehirn: Daher macht der Verzehr der Frucht außerdem noch glücklich.

Geschichte eines Siegeszugs

Weil die Banane einen weiten Weg bis nach Europa zurücklegen musste und die entsprechende Technik erst im ausgehenden 19. Jahrhundert verfügbar wurde, lernten die Europäer die exotische Frucht erst vor etwas mehr als 100 Jahren kennen. Und lieben. Bevor sie zum Symbol westlichen Wohlstands wurde – immerhin gehörte die Banane 1989 zum Begrüßungszeremoniell für die in den Westen drängenden DDR-Bürger – hatte die Banane ein ganz anderes Image. Erst freuten sich Kino-Besucher über Slapstick-Einlagen mit der Fruchtschale in Stummfilmen. Das Ausrutschen auf der achtlos weggeworfenen Schale wurde zu einem viel belachten peinlichen Missgeschick. In den 20er Jahren dann tanzte der Revuestar Josefine Baker im Bananenröckchen und verlieh der Banane damit ein neues Image als exotische und sinnliche Frucht. Sogar Kunstobjekt wurde sie in den 60er Jahren, als der Pop Art-Künstler Andy Warhol sie als Motiv wählte.

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