Autobatterien im Test - die volle Ladung?
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Autobatterien im Test - die volle Ladung?

Bild: Foto: Triplec85, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Batterien müssen in modernen Fahrzeugen Schwerstarbeit verrichten: Noch vor dem Starten des Motors ziehen Bordrechner, Multimedia- und Assistenzsysteme Strom. Da ist eine starke Leistung gefragt. Doch welche Autobatterie besteht diesen Härtetest am besten und verlässlichsten? Das hat nun die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) gemeinsam mit der Zeitschrift "Auto Zeitung" überprüft und dazu zehn Starterbatterien im Preissegment von 92 bis 333 Euro getestet.

Batterien müssen in modernen Fahrzeugen Schwerstarbeit verrichten: Noch vor dem Starten des Motors ziehen Bordrechner, Multimedia- und Assistenzsysteme Strom. Da ist eine starke Leistung gefragt. Doch welche Autobatterie besteht diesen Härtetest am besten und verlässlichsten? Das hat nun die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) gemeinsam mit der Zeitschrift "Auto Zeitung" überprüft und dazu zehn Starterbatterien im Preissegment von 92 bis 333 Euro getestet.

Mit dabei waren neben konventionellen Blei-Säure-Akkus auch deutlich teurere Batterietypen: die unter anderem für Fahrzeuge mit Start-Stopp-Automatik geeigneten Akkus mit der sogenannten EFB-Technik sowie Akkus der als besonders langlebig geltenden Gruppe der AGM-Batterien. Im Labor wurden Kandidaten mit einer Kapazität zwischen 70 und 75 Amperestunden unter die Lupe genommen - passend für Benziner der Golf-Klasse und Fahrzeuge mit Dieselmotor unter zwei Liter Hubraum. Dabei interessierte die Tester vor allem die tatsächliche Kapazität, die Zyklenfestigkeit, das Kaltstartvermögen sowie das Preis-Leistungs-Verhältnis.

Gut muss nicht teuer sein

Die erfreuliche Nachricht: Insgesamt haben die zehn getesteten Fahrzeugbatterien erstaunlich gut abgeschnitten. Neun der Kandidaten haben mindestens das Urteil "empfehlenswert" erhalten. Fünf davon bringen es sogar auf ein "sehr empfehlenswert". Freuen dürfte Autofahrer auch, dass sie nicht unbedingt tief in die Tasche greifen müssen, um eine gute Batterie zu bekommen.

Ganz im Gegenteil: So geht die mit 102 Euro preislich am unteren Rand angesiedelte konventionelle "intAct Start Power"-Batterie von Keckeisen als Preis-Leistungssieger aus dem Test hervor. Der Gesamtsieger, die ABM-Batterie "Silver Dynamic E39" von Varta stammt mit rund 165 Euro ebenfalls nicht aus dem Luxussegment, sondern liegt etwa im Mittelfeld.

AGM-Batterien punkten

Trotz des positiven Gesamturteils halten viele Batterien nicht, was sie versprechen. So zeigten die Labortests: Kaum einer der getesteten Kandidaten erreicht die angegebene Nenn-Kapazität. Die einzigen Ausnahmen bilden die EFB-Batterie "Start-Stopp" von Exide und die "Running Bull" von Banner mit AGM-Technologie. Letztere übersteigt den angegebenen Wert sogar leicht.

Mustergültig geben sich AGM-Batterien ebenfalls in Sachen Kaltstartvermögen. Alle drei Kandidaten aus dieser Gruppe schafften nach zwölf Stunden in der Kältekammer bei minus 20 Grad Celsius knapp dreißig Startvorgänge in Folge - mehr als alle anderen Batterien. Die folgenden Plätze belegen der Blei-Säure Stromspender von Keckeisen mit 18 und die "EFB" von Ford mit 17 erfolgreichen Starts. Auch in der Disziplin Zyklenfestigkeit rangieren die AGM-Akkus ganz vorne. Sie erreichten im Test allesamt mehr als die vorgegebenen fünfzehn Entladezyklen und regenerierten sich nach den Entladezyklen besonders gut, wie die Tester berichten.

Stromspender muss zum Auto passen

Unabhängig von den Testergebnissen gilt: Welche die beste Batterie ist, hängt auch vom jeweiligen Auto ab. Denn für pannenfreie Autofahrten muss der Starthelfer zum Fahrzeug passen: "Kommt in jüngeren Fahrzeugen neben einer Start-Stopp-Automatik noch das Rückspeisen von Bremsenergie hinzu, verändern sich nicht nur die Leistungsanforderungen, sondern auch das Ladeveralten. Beim Ersatz einer nicht mehr standfesten Batterie ist daher neben der Kapazität und Einbaugröße auch auf den speziellen Batterietyp zu achten", betonen die GTÜ-Experten. Aufschluss gebe hier in der Regel das Handbuch.

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