Leasing – was ist das und wie gebe ich es in Auftrag?
Leasing stellt eine Alternative zum Auto- oder Maschinenkauf dar. Es ist eine mittel- bis langfristige Nutzungsüberlassung gegen Miete, das bei mobilen und immobilen Gütern funktioniert – meistverbreitet ist der Begriff „Leasing“ im Deutschen für die Nutzungsüberlassung von Autos. Dabei wird zwischen Leasinggeber und Leasingnehmer ein Vertrag geschlossen, der die Rahmenbedingungen für die Nutzungsüberlassung klärt. Der Leasinggeber kann entweder der Hersteller des Guts sein, oder ein externer Leasinganbieter, der das zu leasende Fahrzeug dann für den Leasingnehmer anschafft. Dieser nimmt es dann entsprechend der Nutzungsbedingungen in seinen Gebrauch. Oftmals haben die Fahrzeughersteller selbst oder auch Autohäuser, Leasingangebote, über die Kunden sich vor Ort informieren können.

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Grundsatzfrage: Wann ist Leasing sinnvoll?
Leasing als Alternative zum Autokauf ist eine Verteilung der finanziellen Belastung, die sonst beim Autokauf anfällt. Wird beispielsweise überlegt, einen Neuwagen im Wert von 50.000€ anzuschaffen, lohnt es sich bei einem Leasinggeber anzufragen. Dieser wird die Zahlen seinerseits prüfen und anschließend ein Angebot vorlegen, das, zum Beispiel, über eine Laufzeit von 24 Monaten eine Leasingrate von 400€ vorsieht. Umgerechnet ergibt das einen Betrag von 9600€, der zur Nutzung des Autos geleistet wird. Das Fahrzeug ist nach den zwei Jahren in Gebrauch vermutlich noch ca. 20.000€ wert – also eine Abmachung, die sich durchaus lohnt. Wäre nämlich statt des Leasingvertrags ein Darlehen bei der Hausbank in Anspruch genommen worden, wären die Nutzungskosten mit knapp 30.000€ ungleich höher. Für Leasinggeber rentiert sich der Deal im Gegenzug, da diese grundsätzlich die Möglichkeit haben, das Fahrzeug günstiger zu erwerben als der Endverbraucher. Wenn das Fahrzeug nach der Laufzeit dann vom Leasingnehmer übernommen wird, ist die Zahlung im Vergleich zum sonstigen Listenpreis vielleicht ein klein wenig höher, was am Ende aber inklusive Nutzungskosten, die bereits über zwei Jahre geleistet wurden, oftmals günstiger ist, als der Neuwagen sonst gewesen wäre. Der Vorteil gegenüber eines fremden Gebrauchten: das Fahrzeug ist dem Käufer bereits von Werk ab bekannt und ist seit den ersten Kilometern im eigenen Gebrauch.
Leasing ist besonders für Firmen eine attraktive Variante: wird das Fahrzeug gewerblich genutzt, ist es nämlich von der Steuer absetzbar. Es lohnt sich also durchaus, Firmenwagen auf diese Weise zu beziehen. Besteht anschließend Interesse daran, das Auto zu übernehmen, kann der betreffende Mitarbeiter das Auto beispielsweise privat aus dem Leasingvertrag rauskaufen – damit können komplizierte steuerliche Bestimmungen beim Autokauf und -verkauf als Gewerbetreibender umgangen werden.
Vor- und Nachteile von Leasing auf einen Blick
Nachteile:

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