Benzin sparen leicht gemacht
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Benzin sparen leicht gemacht

Bild: Foto: Jörg Braukmann, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Ein modernes, energiesparendes Auto hilft, die Benzinrechnung auch bei hohen Preisen relativ gering zu halten. Und wer energiesparend fährt, schont die Umwelt.

Mal einen Gang hochschalten

Starten Sie kraftvoll. Geben Sie beim Anfahren kräftig Gas! Wer meint, durch vorsichtigen Antippen des Gaspedals Benzin zu sparen, irrt. Machen Sie aber bitte keinen Kavalierstart mit durchdrehenden Reifen. Nach dem Anfahren sollte man schnell hochschalten. Auch im Stadtverkehr bei 50 km/h kann man viele Autos gut im 5. Gang fahren. Wenn es dann mal wieder langsamer geht, bleiben Sie möglichst lange im höheren Gang, bevor Sie wieder herunterschalten.

Mal vom Gas gehen

Wenn Sie ein Auto mit Einspritzmotor haben, lassen Sie den Wagen vor roten Ampeln bei eingelegtem Gang ausrollen. Wenn Sie kein Gas geben wird durch die Schubabschaltung kein Sprit mehr verbraucht. Wer aber auskuppelt, verbraucht so viel Sprit wie im Leerlauf.

Mit Weitblick fahren

Fahren Sie vorausschauend und mit Abstand zum Vordermann. Das ist nicht nur sicherer, sondern gibt ihnen auch die Möglichkeit, gelassener auf den Verkehr vor Ihnen zu reagieren. So sparen Sie sich häufiges Bremsen und wieder Beschleunigen. Sie können so besser im Verkehr mitschwimmen. Entspannender ist diese Fahrweise auch noch. Es spricht also wirklich nichts dagegen. Oder müssen Sie Jemandem auf dem Beifahrersitz zeigen, dass Sie eigentlich Rennfahrer sein sollten?

Nicht bis zum Anschlag

Treten Sie das Gaspedal nicht bis zum Bodenblech durch. Schnellfahren macht Spaß, aber quälen Sie den Motor nicht bis zur Höchstgeschwindigkeit. Je näher er an seine Grenzen gerät, desto mehr Treibstoff verbraucht er. Mit einem moderaten Tempo auch auf der Autobahn läßt sich viel Benzin und Geld sparen. Der Zeitgewinn durch Schnellfahren ist insgesamt häufig sowieso kaum messbar.

Ruhig mal abschalten

An der geschlossenen Bahnschranke, im Stau oder beim Verabschieden des Mitreisenden sollten Sie den Motor abschalten. Auch wenn es nur 30 Sekunden sind, die Sie warten müssen. Es ist ein Irrglaube, dass das Wiederanfahren mehr Benzin verbraucht als das Laufenlassen beim Warten. Auch die Umwelt und die Nachbarn werden es Ihnen danken.

Kräftig Druck machen

Der Reifendruck ist wichtig. Prüfen Sie ihn öfter mal. Wie stark der Reifendruck sein sollte, finden Sie in der Betriebsanleitung des Autos und meistens auch auf einem Aufkleber im Auto. Dieser befindet sich oft an der Innenseite der Fahrertür, im Handschuhfach oder auf der Innenseite des Tankdeckels. Ein zu niedriger Luftdruck erhöht den Benzinverbrauch und schadet den Reifen. Sie sparen mit dem richtigen Luftdruck also gleich zweifach: Benzin und die Reifen müssen nicht vorzeitig ersetzt werden.
Denken Sie auch daran, den Reifendruck zu erhöhen, bevor Sie mit vollgepacktem Auto auf die große Urlaubsreise gehen!

Eiskalt gespart

Die Klimaanlage ist eine prima Erfindung. Im Sommer kühlt sie den Innenraum ab und sorgt für Temperaturen. Das ist nicht nur angenehm, sondern auch gut für den Körper und es vermeidet Konzentrationsmängel durch zu große Hitze. Im Winter hilft sie nach dem Start, Kondenswasser abzubauen, so dass die Scheiben schneller wieder frei werden und nicht so schnell wieder beschlagen.

Lassen Sie die Klimaanlage aber nicht immer laufen. Häufig benötigt man sie nicht, dann sollte sie auch aus sein, um nicht sinnlos Strom und damit Benzin zu verbrauchen. Und bei offenen Fenstern und offenem Dach die Klimaanlage einzuschalten, freut nur den Tankwart.

Auch mal stehen lassen

Auf den ersten Kilometern, wenn der Motor noch kalt ist, verbraucht er viel mehr Benzin als wenn er seine Betriebstemperatur erreicht hat, hochgerechnet bis zu 30-40 Litern auf 100 Kilometer. Sorgen Sie für einen sinnvollen Mix aller Verkehrsmittel. Jedes hat für bestimmte Wege seine Vorteile, die Sie nutzen sollten. Auto, Fahrrad, öffentliche Verkehrsmittel und natürlich auch die eigenen Füße.

Nicht warmlaufen lassen

Aha! Der kalte Motor braucht also mehr Benzin! Also erst einmal ein paar Minuten im Leerlauf warmlaufen lassen? Im Winter die Scheiben frei kratzen, während der Motor vor sich hintuckert? Nein, lassen Sie das! Ihr Motor, Ihre Brieftasche, die Umwelt und die Nachbarn werden es Ihnen danken.

Große Entrümpelung

Eine Kiste Bier, die Schneeketten im Sommer, der Sack Erde, die Werkzeugkiste. Das ist schwer, da ist man gerne zu faul, das in den Keller oder die Garage zu tragen. Gut, dass der Kofferraum so groß ist. Kostet leider nur alles Benzin. Also geben Sie sich einen Ruck und entrümpeln Sie Ihr Auto mal wieder.

Runter mit dem Zeug!

Sie lassen den Skiträger auf dem Dach, weil er so schwer zu demontieren ist? Sie fahren Ihr Surfbrett spazieren, weil es so cool ist? Auch hier werden Sie wieder zum besten Freund des Tankwarts. Und der Finanzminister freut sich erst recht. Alles, was Sie auf dem Dach transportieren, verschlechtert den Luftwiderstand erheblich. Und das kostet viel Sprit und damit Geld.

Die richtige Einstellung

Lassen Sie Ihr Auto regelmäßig in der Fachwerkstatt warten. Dort kann der Motor optimal eingestellt werden, so dass er nicht unnötig viel Benzin verbraucht.

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