
Erdbeben, Vulkanausbrüche oder Bergstürze sind die Höhepunkte von stetig und über lange Zeiträume ablaufenden Prozessen. Der Mensch schafft es hingegen in Sekunden, fast ganze Berge verschwinden zu lassen, denkt man z. B. an die Sprengung des Dolomitengipfels “Col di Lana“ im ersten Weltkrieg. Biologische und abiotische Naturgewalten beeinflussen sich letztendlich gegenseitig. Beispiele sind die viel diskutierten Zusammenhänge zwischen Meteoriten-Impakts (von lateinisch impactus = eingeschlagen) und dem Aussterben von Tierarten oder die Tatsache, dass der Mensch in den Landschaftshaushalt eingreift und somit Prozesse auslöst, die dann nach natürlichen Gesetzmäßigkeiten ablaufen. Hierzu zählen die Auslösung von Felsgleitungen durch das Aufstauen von künstlichen Seen oder auch das Auslösen von Erdbeben durch den Einsturz von Bergwerksstollen oder infolge von unterirdischen Atombombentests.




