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Brandgefährliche Dämmung?
Bildquelle nicht angegeben
Natur & Umwelt

Brandgefährliche Dämmung?

Doch wie konnte es dazu kommen? Schnell geriet damals die Außendämmung des Gebäudes in Verdacht, aus einem gewöhnlichen Wohnungsbrand ein Flammeninferno gemacht zu haben. Denn in dem Haus waren Dämmplatten aus Kunststoff verbaut worden - einem Material, dass sich bei hohen Temperaturen entzünden und in Flammen…
Veröffentlicht
26. Februar 2022
Lesezeit
1 Minute
Rubrik
Natur & Umwelt
Artikelbild

Natalie Oxford, CC-BY 4.0

Doch wie konnte es dazu kommen? Schnell geriet damals die Außendämmung des Gebäudes in Verdacht, aus einem gewöhnlichen Wohnungsbrand ein Flammeninferno gemacht zu haben. Denn in dem Haus waren Dämmplatten aus Kunststoff verbaut worden - einem Material, dass sich bei hohen Temperaturen entzünden und in Flammen aufgehen kann. Seitdem sind auch Experten in Deutschland aufgeschreckt: Stellen entflammbare Dämmplatten hierzulande ebenfalls eine Gefahr dar?

Wie groß ist die Gefahr in Deutschland?

Die gute Nachricht zuerst: Die meisten Fachleute sind sich einig darüber, dass der Brandschutz in der Bundesrepublik so streng ist wie kaum irgendwo sonst. So dürfen seit dem Jahr 1981 in Hochhäusern gar keine brennbaren Materialien mehr als Fassadenbekleidung verbaut werden. Diese Regelung gilt für alle Gebäude, die eine Höhe von 22 Metern überschreiten - so hoch reicht die Leiter der Feuerwehr.

Allerdings: Ältere Gebäude wurden noch nach alten Regeln gebaut und enthalten oft Dämmplatten aus früheren Zeiten, die sehr wohl entflammbar sind. Hinzu kommt, dass die strengen Regelungen auch bei Sanierungen und Neubauten nicht immer eingehalten werden. Unterhalb der magischen 22 Meter gelten zudem bis heute geringere Anforderungen für den Hausbau. In diesen Gebäuden wurden in der Vergangenheit gerne billige Dämmstoffe wie Polystyrol verbaut, ein brennbares Material.

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