Große, kessel- oder beckenförmige, Einbruchstruktur über einer → Magmakammer. Der Begriff "Caldera" ist die spanische Bezeichnung für "Kessel". Calderen haben oft gewaltige Ausmaße und entstehen bei vielen → Vulkanen, wenn sich die Magmakammer mehr oder weniger entleert und das darüber befindliche Vulkangebäude einstürzt. Ein Beispiel ist die 83 km2 große Caldera von Santorin. Häufig entstehen in Calderen durch Verlagerung oder Verzweigung der Ausbruchskanäle neue Krater, die dann den verschiedensten Ausbruchmechanismen angehören können. Die Folge ist eine Verschachtelung von mehreren Vulkanformengenerationen. Weitere bekannte Calderen sind der Caldera-Rest des Monte Somma am Vesuv, die Gipfelcaldera des Mauna Loa oder die Calderen der Azoreninseln.

Bild: Foto: Wilhelm Zimmerling PAR, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons
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