Darwin und die Evolution
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Darwin und die Evolution

Bild: Foto: Colin, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Charles Darwin, geboren am 12. Februar 1809, ist 50 Jahre alt, als in London die erste Auflage seiner Schrift „Die Entstehung der Arten durch natürliche Auslese oder das Erhaltenbleiben der begünstigten Rassen im Ringen um die Existenz“ erscheint. Darwin ist zu diesem Zeitpunkt bereits eine anerkannte wissenschaftliche Kapazität, aber „Die Entstehung der Arten“ löst eine unerhörte Debatte aus, die weit über die Grenzen der Biologie hinausgeht. Der britische Naturforscher hat die Hypothese entwickelt, dass alle Arten, also letztlich auch der Mensch, eine gemeinsame Abstammung aufweisen und sich erst im Laufe eines Entwicklungsprozesses differenziert und verändert haben. Mit seinem Grundwerk zur Selektions- und Evolutionstheorie stürzt Darwin die bis dahin geltende Vorstellung von der Unabänderlichkeit der Arten.

Charles Darwin, geboren am 12. Februar 1809, ist 50 Jahre alt, als in London die erste Auflage seiner Schrift „Die Entstehung der Arten durch natürliche Auslese oder das Erhaltenbleiben der begünstigten Rassen im Ringen um die Existenz“ erscheint. Darwin ist zu diesem Zeitpunkt bereits eine anerkannte wissenschaftliche Kapazität, aber „Die Entstehung der Arten“ löst eine unerhörte Debatte aus, die weit über die Grenzen der Biologie hinausgeht. Der britische Naturforscher hat die Hypothese entwickelt, dass alle Arten, also letztlich auch der Mensch, eine gemeinsame Abstammung aufweisen und sich erst im Laufe eines Entwicklungsprozesses differenziert und verändert haben. Mit seinem Grundwerk zur Selektions- und Evolutionstheorie stürzt Darwin die bis dahin geltende Vorstellung von der Unabänderlichkeit der Arten.

Seine entscheidenden Erkenntnisse bezog Darwin aus einer fünfjährigen Weltreise mit dem Forschungsschiff HMS Beagle zwischen 1831 und 1836, die er selbst als „das wichtigste Ereignis in meinem Leben“ einstufte. Insbesondere die Beobachtungen auf dieser Reise führten ihn zu der Überzeugung, dass die lebenden Organismen das Ergebnis einer langen Evolutionsgeschichte sein müssen – und nicht Resultat eines Schöpfungsaktes. Auch wenn Darwin damit nicht sofort an die Öffentlichkeit ging, sondern jahrelang Material und Beweise für seine Theorie sammelte, bricht um sein Hauptwerk heftiger Streit aus: Orthodoxe Gläubige verdammen seine Theorie als Atheismus, weil sie der Schöpfungsgeschichte der Bibel widerspricht. Aber auch bei vielen Wissenschaftlern stößt die Vorstellung, dass der Mensch von niederen Amphibien- und Tierarten abstammen könnte, auf heftigsten Widerstand. In der Öffentlichkeit wird Darwins Evolutionstheorie als „Affentheorie“ verunglimpft, zahlreiche Karikaturen und Artikel versuchen den Naturforscher und seine Erkenntnisse lächerlich zu machen.

Gemeinsam mit seinen Anhängern gelingt es Darwin aber, die Theorie von der Evolution zu untermauern und zur Grundlage der Biologie zu machen, wie wir sie heute kennen.

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