Assistenzsysteme: immer beliebter
Was die wenigsten wissen: Den serienmäßigen Beifahrer gibt es zwar nicht, aber Assistenzsysteme bieten eine vergleichbare Unterstützung. Denn aufgrund ausgeklügelter Technik tragen sie nicht nur im Alltag zum Fahrkomfort bei, sondern helfen tatsächlich, Unfälle zu vermeiden. Ob Abstandswarner, Spurwechselassistent, Totwinkel-Überwachung oder Verkehrszeichenerkennung - das Angebot ist bereits jetzt vielseitig. Und es wird immer beliebter.
Der Fahrer bleibt verantwortlich
Siebzig Prozent aller schweren Unfälle lassen sich durch moderne Fahrerassistenzsysteme verhindern, hat das Bundesamt für Straßenwesen ermittelt. Technische Assistenten helfen schon heute bei Notbremsungen, halten die Spur ebenso wie den Abstand oder regeln die Verwendung des Fernlichts. Trotzdem braucht sich von diesen Systemen niemand entmündigt zu fühlen: Die Verantwortung liegt immer beim Fahrer.
ESC: bald Vorschrift
Auch das bereits weitverbreitete ABS ist ein Fahrerassistenzsystem. Beim Bremsen wird das Blockieren der Räder verhindert, wodurch nicht nur ein kürzerer Bremsweg, sondern auch eine bessere Lenkbarkeit erzielt wird. Der Schleuderschutz bzw. das elektronische Stabilitätsprogramm ESP bzw. ESC hingegen hilft, das Fahrzeug auch bei schwierigen Manövern sicher auf der Straße zu halten. Die EU verspricht sich so viel von diesem System, dass es ab 2011 für alle neuen Fahrzeugtypen zwingend vorgeschrieben ist.

