Der Girls' Day - Ein Zukunftstag für Mädchen
Technik & Mobilität

Der Girls' Day - Ein Zukunftstag für Mädchen

Bild: Foto: ManuelB701, CC0, via Wikimedia Commons

Am 27.März 2014 findet der 13. bundesweite Girls' Day statt. Wie jedes Jahr dreht sich an diesem Tag alles um die Zukunft der Mädchen. Schülerinnen der fünften bis zur zehnten Klasse können an "ihrem Tag" Berufe kennenlernen, für die sie sich in der Regel immer noch sehr wenig interessieren: IT, Handwerk, Naturwissenschaft und Technik. Diesen Branchen können die Mädchen an dem Girls' Day mal ganz genau auf den Zahn fühlen.

Am 27.März 2014 findet der 13. bundesweite Girls' Day statt. Wie jedes Jahr dreht sich an diesem Tag alles um die Zukunft der Mädchen. Schülerinnen der fünften bis zur zehnten Klasse können an "ihrem Tag" Berufe kennenlernen, für die sie sich in der Regel immer noch sehr wenig interessieren: IT, Handwerk, Naturwissenschaft und Technik. Diesen Branchen können die Mädchen an dem Girls' Day mal ganz genau auf den Zahn fühlen.

Jungs wollen Feuerwehrmann, Mädchen Krankenschwester werden

"Was möchtest du denn später mal werden?" Das fragen wir Mädchen wie Jungen schon früh in ihrer Kindheit. Jungs wollen Feuerwehrmann und Mädchen Krankenschwester werden - fallen so die Antworten der Kinder aus? Auch wenn heute der Berufswunsch von Schülern weit weniger stereotyp ausfällt als früher, so kommen für über die Hälfte der Mädchen immer noch nur zehn verschiedene Berufe in Frage. Überwiegend aus dem sozialen und kaufmännischen Bereich und keiner davon mit einer naturwissenschaftlich-technischen Ausrichtung. Damit schöpfen sie ihre Möglichkeiten bei weitem nicht voll aus.

Mädchen können technische Berufe hautnah erleben

Seit 2002 haben daher die Mädchen jedes Jahr an dem Girls' Day die Möglichkeit einen Tag lang diese Berufsfelder kennenzulernen. Sie gehen in Labore, Werkstätten und Büros. Bei Workshops und Aktionen können sie selbst mit Hand anlegen und ihre praktischen Fähigkeiten testen. Ihre Fragen finden Gehör und erste Kontakte werden geknüpft.

Über 100.000 Plätze stehen den Mädchen dieses Jahr in Unternehmen und Organisationen zur Auswahl. Reagenzgläser, Schraubenschlüssel und Computerprogramme warten nur darauf, dass die Mädchen an ihnen und mit ihnen zeigen, was sie können. Viele junge Frauen haben durch die vergangenen Girls' Days schon eine Ausbildung oder einen Studiengang in ihrem Traumjob gefunden. Und auch die Unternehmen profitieren von dem Zukunftstag speziell für Mädchen. Denn gerade in technischen und techniknahen Berufen fehlt es immer noch an qualifiziertem Nachwuchs.

Und für die Mädchen, denen ein Tag nicht reicht, gibt es zusätzlich noch die Girls' Day Akademie: Ein ganzes Jahr lang können die Mädchen dabei wöchentlich in Arbeitsgemeinschaften verschiedene Berufe kennenlernen und die technischen Inhalte noch weiter vertiefen. Dies weckt nicht nur Interessen, sondern kann auch ideal auf den späteren Berufseinstieg vorbereiten.

Der Boys' Day ist deutlich jünger

Und noch etwas am Rande: Seit 2011 findet am gleichen Tag auch der Boys' Day statt. An diesem Tag haben Schüler die Möglichkeit in "jungenuntypische" Berufe im sozialen, erzieherischen oder pflegerischen Bereich hinein zu schnuppern. Denn in diesen Berufen sind Männer stark unterrepräsentiert, werden aber gerne gesehen. Über 30.000 Plätze stehen den Jungs dieses Jahr zur Wahl.

Der Girls' Day und der Boys' Day, gemeinsam wollen sie folgendes bewirken: Nicht nach geschlechterspezifischen Stereotypen sondern einzig nach ihren Interessen und Begabungen sollen sich die Mädchen und Jungen in Zukunft für einen Beruf entscheiden.

(27.03.2014)

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