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Die „Lebensmittelqualität“ bei Hundefutter und Co. – was darf in den Napf?
Bildquelle nicht angegeben
Natur & Umwelt

Die „Lebensmittelqualität“ bei Hundefutter und Co. – was darf in den Napf?

Der Begriff „Lebensmittelqualität“ ist ein wenig schwammig. Denn meist wird damit der Qualitätsstandard der Lebensmittel für Menschen bezeichnet. Versteht man das Wort Lebensmittel aber im eigentlichen Wortsinne, ist damit einfach ein essbares Mittel zum Leben gemeint, welches Tierfutter in jedem Fall darstellt.…
Veröffentlicht
26. Februar 2022
Lesezeit
2 Minuten
Rubrik
Natur & Umwelt
Artikelbild

pixabay.com,  eminens (CC0 1.0)

Was heißt „Lebensmittelqualität“?

Der Begriff „Lebensmittelqualität“ ist ein wenig schwammig. Denn meist wird damit der Qualitätsstandard der Lebensmittel für Menschen bezeichnet. Versteht man das Wort Lebensmittel aber im eigentlichen Wortsinne, ist damit einfach ein essbares Mittel zum Leben gemeint, welches Tierfutter in jedem Fall darstellt. Eingebürgert hat sich allerdings ein Gebrauch des Wortes als Qualitätsbezeichnung: Futter, das selbst wir Menschen für genießbar halten würden, wird oft mit „Futter in Lebensmittelqualität“ beziffert. Meist wird der Begriff im Zusammenhang mit Fleisch gebraucht, welches sich, zumindest als ein Bestandteil, sowieso in nahezu allen Futtervarianten für Hund & Co. findet.

Der rechtliche Hintergrund bei Tiernahrung

Hundefutter: Das am häufigsten diskutierte Thema

Wenn also die Bezeichnung „Lebensmittelqualität“ nicht mehr ausschlaggebend ist, weil sie für Tierfutter keine Relevanz hat, nach welchen Kriterien sollen dann gerade Hundehalter das Futter für ihre Lieblinge aussuchen? Gerade unter ihnen ist die Frage nach dem richtigen Futter immer wieder Thema: Sollte Trocken- oder Nassfutter verfüttert werden? Was ist vom Barfen zu halten? Was kann man dem Hund vom eigenen Essen, zum Beispiel beim Grillen, abgeben?

Die Antwort welches Futter und Fleisch für den eigenen Hund das optimale ist, kann pauschal nicht beantwortet werden. Wer sich unsicher ist, kann auch ausprobieren, was seinem Hund am besten bekommt. Allerdings sollten gerade bei speziellen Fütterungsmethoden wie dem Barfen einige Dinge beachtet werden. Um bei diesem Beispiel zu bleiben:

Artikelbild

pixabay.com, pzbasnik (CC0 1.0)

gefertigt werden.

Welches Futter also für das Haustier?

Der Begriff der Lebensmittelqualität wird nicht nur falsch gedeutet, er wird von vornherein falsch verwendet. Denn selbst wenn das Tierfutter damit klassifiziert wäre, hieße das nicht, dass es auch das beste Futter für das Tier ist. Manch einer scheint der Meinung zu sein, sein Haustier benötige genau dasselbe auf dem Teller wie er selbst. Und neigt im Extremfall vielleicht sogar dazu, seinem Vierbeiner ein Stück Filetsteak beim Metzger zu kaufen. Das wäre aber nicht nur reine Geldverschwendung, sondern für die Gesundheit des Tieres auch nicht einmal unbedingt von Vorteil. Denn nur, weil etwas für uns Menschen gesund ist und uns schmeckt, muss es dem Tier nicht genauso gehen.

Artikelbild

pixabay.com, 2211438 (CC0 1.0)

Die Tiere dagegen, die wir als Haustiere halten, verspeisen, vorausgesetzt man würde sie in freier Wildbahn sich selbst überlassen, ihre Beute mit Haut und Haaren. Dadurch bekommen sie alle notwendigen Mineralstoffe und Vitamine. Da sie aber nicht selbst auf die Jagd gehen, ist es wichtig, ihnen als Herrchen die richtige Mischung aus carnivorer und omnivorer Ernährung zu bieten.

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