Die Mücke – der Blutsauger
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Die Mücke – der Blutsauger

Bild: Foto: Ralf Roletschek, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Und diese paradiesischen Bedingungen hatten die "Viecher" im Sommer 2009 beispielsweise in der Chiemseeregion zur Genüge. Die dortigen Anwohner sind darüber verzweifelt, die Urlauber flüchten. Wegen der Mückenplage wurde per Hubschrauber bereits großflächig das Mückenbekämpfungsmittel BTI verteilt. BTI steht für das Bakterium Bacillus thuringiensis israelensis. Das Mittel bewirkt, dass die Verdauung des Mückentrakts der Larven zerstört wird. Angeblich wirkt BTI nur gegen die Mücken, für Mensch und sonstige Tiere sei es harmlos. Dennoch sind die Auflagen für den Spritzmitteleinsatz von BTI extrem hoch. Aber zurück zu den Tieren.

Und diese paradiesischen Bedingungen hatten die "Viecher" im Sommer 2009 beispielsweise in der Chiemseeregion zur Genüge. Die dortigen Anwohner sind darüber verzweifelt, die Urlauber flüchten. Wegen der Mückenplage wurde per Hubschrauber bereits großflächig das Mückenbekämpfungsmittel BTI verteilt. BTI steht für das Bakterium Bacillus thuringiensis israelensis. Das Mittel bewirkt, dass die Verdauung des Mückentrakts der Larven zerstört wird. Angeblich wirkt BTI nur gegen die Mücken, für Mensch und sonstige Tiere sei es harmlos. Dennoch sind die Auflagen für den Spritzmitteleinsatz von BTI extrem hoch. Aber zurück zu den Tieren.

Die Blutmahlzeit für Weibchen

Mücken sind meist langbeinige, zart gebaute und oft behaarte Insekten mit langen, fadenförmigen Fühlern. Nur die Mückenweibchen stechen Menschen und Tiere mit ihrem Rüssel und spritzen Speichel unter die Hornschuppen in die Haut. Sie benötigen Proteine, um ihre Eier zu bilden. Der Speichel ist es auch, der das Blut flüssig hält und dafür sorgt, dass der Rüssel nicht verklebt. Das erleichtert den Tieren das Blutsaugen. Dieser Speichel löst bei uns Menschen einen unangenehmen Juckreiz aus.

Mit dem Stich kommt das Jucken

Wenn die Mücke bereits ihre Spuren hinterlassen hat, kühlen Sie die Stichstelle am besten mit einem nassen Tuch. In der Apotheke gibt es Histamin hemmende Medikamente gegen den Juckreiz von Mückenstichen.

Der Schutz

Versuchen Sie, die Tiere mit Hilfe eines Fliegengitters erst gar nicht in das Schlafzimmer gelangen zu lassen. Hilfen sind sicherlich auch Moskitonetze über dem Bett. Sind Sie in der freien Natur, tragen Sie besser helle Kleidung. Behaarte Stellen am Körper sind bei den Parasiten weniger beliebt als unbehaarte, weil sie schwieriger zugänglich sind. Eine Lieblingsstelle der Mücken am menschlichen Körper sind angeblich die Fußgelenke, sorgen Sie deshalb mit langer Fuß- und Beinbekleidung vor.

Mücken werden vom Duft angelockt. Welche Düfte aber für die Tiere besonders reizvoll sind, weiß man nicht im Detail. Gerüche wie Lavendel, Minze und Zitrus mögen sie jedenfalls nicht besonders. Allerdings Vorsicht mit ätherischen Ölen auf der Haut. Sie können Reize auslösen.

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