Die ungeschminkte Wahrheit: der Synthesis-Report des Weltklimarats
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Die ungeschminkte Wahrheit: der Synthesis-Report des Weltklimarats

Bild: Foto: PantaRhei, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

„Es gibt keine Zeit zu verschwenden“, mahnt UN-Generalsekretär Ban Ki Moon. Denn seit den letzten Berichten steht fest: Der Mensch ist selbst verantwortlich für den Klimawandel und gefährdet damit seine Lebensgrundlage. Der CO2-Ausstoß muss daher so schnell wie möglich eingedämmt werden. Der Weltklimarat (IPCC = Intergovernmental Panel on Climate Change) hat auf seiner Tagung im spanischen Valencia eindringlich an die Öffentlichkeit appelliert. 2.500 Experten aus 130 Ländern, über 1.200 Autoren, investierten sechs Jahre Arbeit in vier Publikationen für einen Bericht. Das Ziel: in einer konzertierten Aktion die Erde vor den Folgen des Klimawandels zu schützen.

Der Mensch zerstört seine Lebensgrundlage

Als UN-Generalsekretär Ban Ki Moon den finalen Report – eine Zusammenfassung für politische Entscheidungsträger – präsentiert, wählt er einen drastischen Einstieg. Er erzählt von einem Science-Fiction-Szenario, das allerdings von den Menschen selbst und nicht etwa von unbekannten Wesen aus dem All in Gang gesetzt wird. Der Mensch zerstört seine eigene Lebensgrundlage, wenn die Erderwärmung weiter fortschreitet. Die mittlerweile vielfach zitierten Folgen sind Dürren in Afrika und Südeuropa, Stürme und starke Regenfälle in Nordeuropa und das Abschmelzen des Polareises, um nur einige zu nennen. Auf 23 Seiten haben sich die am Report beteiligten Länder geeinigt. Das Dokument gilt als Kern für den Klimagipfel in Bali. Es ist eine Aufforderung auch an die Länder, die sich bisher im Hintergrund gehalten haben, endlich an einem Strang zu ziehen. Speziell sind damit das aufstrebende China und die weitgehend ablehnende Haltung der USA gemeint.

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