Erfolge: das Apollo-Mondlande-Programm
Als die Sowjets mit Juri Gagarin den ersten Menschen ins Weltall geschickt hatten, standen die US-Amerikaner unter erheblichem Erfolgsdruck. Gewaltige Finanzspritzen förderten das erste Ziel, das die NASA von dem mittlerweile amtierenden Präsidenten John F. Kennedy gesetzt bekommen hatte: Der erste Mensch auf dem Mond sollte aus den USA kommen. Fast elf Jahre sollte es dauern, bis am 21. Juli 1969 der US-Astronaut Neil Armstrong den In den folgenden Jahren reisten zahlreiche bemannte Expeditionen ins All.
Katastrophen: Challenger und Columbia
Die Raumfähre Challenger startete am 28. Januar 1986 zu ihrer zehnten Mission. Dann geschah das, was niemand für möglich gehalten hatte: Das Space Shuttle explodierte – die Astronauten an Bord starben. Die Untersuchungen der Unfallursache und der folgende Umbau der Shuttle-Systeme verzögerten das Raumfahrt-Programm um fast drei Jahre. Erst 1988 wurden mit dem Flug der Raumfähre Discovery die Raumfahrtaktivitäten der USA wieder aufgenommen.
Am 1. Februar 2003 erlitten diese Aktivitäten erneut einen schweren Rückschlag: Die zu diesem Zeitpunkt dienstälteste Raumfähre Columbia wurde bei ihrer Rückkehr kurz nach dem Eintritt in die Erdatmosphäre auseinander gerissen und stürzte glühend zu Boden. Alle sieben Astronauten starben.
Ziele der Zukunft
So wie schon einige Präsidenten vor ihm steckte auch George W. Bush der NASA 2004 hohe Ziele: Neues Ziel für die bemannte Raumfahrt ist der Mars: Auf dem Mond soll eine ständige Basis errichtet werden.
2010 enden zunächst die Missionen der drei noch existierenden Shuttles Atlantis, Discovery und Endeavour. Ihr Ziel ist die internationale Raumstation ISS oder das Weltraumteleskop Hubble. Bis die Amerikaner die Nachfolge-Generation der Raumshuttles entwickelt haben, erwarten Experten keine großen Errungenschaften aus den USA.

