
Der Begriff "Dürre" bezeichnet eine außergewöhnliche Trockenperiode durch Niederschlagsmangel bei gleichzeitig hohen Temperaturen. Dürre wirkt sich schädigend auf die Vegetation aus, da die Pflanzen die abgegebene Feuchtigkeit nicht mehr durch Feuchtigkeitsaufnahme aus dem Boden ausgleichen können. Daher ist für das Auftreten einer Dürre auch die Verdunstungsrate und die Wasserrücklage im Boden von Bedeutung. Die Folgen der Dürre sind Ernteausfälle und Trinkwasserknappheit. Als Dürreperiode bezeichnet man einen Zeitraum von mindestens vier Tagen, an denen die Temperatur über dem langjährigen mittleren Höchstwert liegt und die Luftfeuchtigkeit am Mittag nur noch bis zu 40 % beträgt. Dürreperioden sind in semiariden, also halbtrockenen Gebieten normal und werden durch die hohe Niederschlagsvariabilität dieser Regionen bedingt. Erst durch eine nichtangepasste Lebensweise der Menschen wird eine Dürre zur Dürrekatastrophe.
Dürren in Europa:





