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Earth Hour: Licht aus für unseren Planeten!
Bildquelle nicht angegeben
Natur & Umwelt

Earth Hour: Licht aus für unseren Planeten!

Seither hat sich die Idee der Earth Hour rund um die Welt verbreitet. An jedem letzten Sonntag im März ruft die Umweltorganisation WWF dazu auf, symbolisch für eine Stunde unnötige Lichtquellen und andere elektrische Geräte aller Art abzuschalten. Unter dem Motto: "Klimaschutz geht gemeinsam" beteiligen sich nicht…
Veröffentlicht
26. Februar 2022
Lesezeit
2 Minuten
Rubrik
Natur & Umwelt
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WWF Deutschland

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Earth Hour

Seither hat sich die Idee der Earth Hour rund um die Welt verbreitet. An jedem letzten Sonntag im März ruft die Umweltorganisation WWF dazu auf, symbolisch für eine Stunde unnötige Lichtquellen und andere elektrische Geräte aller Art abzuschalten. Unter dem Motto: "Klimaschutz geht gemeinsam" beteiligen sich nicht nur Millionen Privathaushalte, sondern auch viele Städte an der Aktion. Sie schalten in dieser Stunde die Beleuchtung öffentlicher Gebäude und Sehenswürdigkeiten ab. Unter anderem versinken das Empire State Building in New York, der Eiffelturm in Paris oder das Brandenburger Tor in Berlin für 60 Minuten lang im Dunkeln.

Dem symbolischen Appell für mehr Klimaschutz folgen inzwischen Millionen Menschen weltweit. "Während jeden Monat neue Klimarekorde fallen, erinnert uns die Rekordbeteiligung an der Earth Hour daran, dass es auch eine zunehmende Bewegung gibt, die mehr gegen den Klimawandel tun möchte", sagt Siddarth Das von Earth Hour Global. "Die Graswurzelbewegung weckt Hoffnung für die Zukunft."

Earth Hour in Deutschland

In diesem Jahr haben sich allein in Deutschland bereits mehr als 250 Städte und Kommunen angemeldet, die zumindest einige ihrer Sehenswürdigkeiten und öffentlichen Gebäude in dieser Stunde verdunkeln wollen. Bei der Earth Hour 2016 nahmen weltweit Menschen und Städte aus 178 Ländern teil  - ein neuer Rekord. Mehr als 400 bekannte Sehenswürdigkeiten wurden verdunkelt.

In vielen Orten Deutschlands finden neben dem Ausschalten der Lichter weitere Aktionen statt  - vom Fackelzug über das Bäumepflanzen bis zur Dunkel-Party. Wer mehr tun möchte als nur das Licht ausschalten, dessen Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt: Warum nicht einmal ein Sit-In bei Kerzenschein? Oder eine Aktionswoche in Schule oder Universität initiieren? Wie der WWF betont, ist es auch wichtig, die Information über die Folgen des Klimawandels zu verbreiten – Aufklärung hilft, Dinge zu verändern.

Artikelbild

WWF Madagaskar

In erster Linie ist die Aktion eine kollektive Erinnerung und Ermahnung, mehr gegen den Klimawandel und die Treibhausgas-Emissionen zu tun. Doch in vielen Ländern hat die Earth Hour bereits weitere Aktionen nach sich gezogen. So wurden auf den Galapagos-Inseln anlässlich einer Earth Hour Plastiktüten verboten, in Tansania richteten Menschen gemeinsam solargetrieben Wasserpumpen ein und auf Sumatra pflanzten Aktivisten neue Bäume, um der Abholzung des Regenwalds entgegen zu arbeiten.

Deshalb steht neben dem Earth Hour-Logo eine 60+: Gemeint ist damit nicht die Altersgruppe der Über-60-Jährigen, sondern das Plus soll versinnbildlichen, dass das Bewusstsein für Klimaschutz und Stromsparen idealerweise über die 60 Minuten der Earth Hour hinaus wirken sollen. Auch jeder Einzelne ist aufgerufen, im Alltag seinen Stromverbrauch und seinen Umgang mit Plastikmüll oder Lebensmitteln zu überdenken.

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