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Doch diese einzigartige Welt ist bedroht. Der Klimawandel lässt die Meere zunehmend wärmer und saurer werden. Als Folge sterben immer mehr Korallen und viele Fische und andere Meerestiere wandern aus zu warmen Gebieten ab. Der Mensch sorgt mit seinem Hunger nach Fisch zudem dafür, dass rund ein Drittel aller weltweiten Fischbestände akut überfischt sind.
Besonders dramatisch aber ist die Verschmutzung und Vermüllung der Ozeane: Mehr als fünf Billionen Plastikteile schwimmen schon jetzt in den Weltmeeren. Das Spektrum reicht dabei von Plastiktüten und PET-Flaschen über Kunststoffteile von Fischernetzen bis hin zu Unmengen winziger Mikroplastik-Partikel.
Und es wird immer mehr: Jedes Jahr gelangen von den Küsten rund acht Millionen Tonnen zusätzlicher Plastikmüll ins Meer. Selbst in den entlegensten Gebieten des Ozeans – in der arktischen Tiefsee oder an den Küsten unbewohnter Inseln mitten im Pazifik, sammelt sich der Abfall unserer Zivilisation. Forscher schätzen, dass im Jahr 2050 mehr Plastik als Fisch in den Meeren schwimmen könnte.




