Die Vorfreude auf den Nachwuchs während der Schwangerschaft ist riesig. Die Geburt lief reibungslos. Doch ist mit dem Kind auch wirklich alles in Ordnung? Diese Frage stellen sich junge Eltern häufig. Und das zu Recht. Denn immerhin kommt fast ein Prozent der Neugeborenen mit einem Herzfehler auf die Welt. Während der Schwangerschaft sind die meisten Herzdefekte keine Bedrohung. Es gibt leichte Herzfehler, die auch selbst Erwachsenen keinerlei Beschwerden verursachen. Es gibt aber auch schwere Herzfehler, die sofort nach der Geburt schwere Probleme bereiten. Deshalb ist eine gründliche Untersuchung eines Neugeborenen wichtig, um solche Herzfehler so früh wie möglich zu erkennen.
Gründliche Untersuchung dank Ultraschalltechnik
Die Sonographie ist eine der schnellsten und besten Untersuchungsmethoden, um Auskunft über mögliche Fehler in der Anatomie des Herzens zu geben. Bei diesem Verfahren sendet eine Sonde für den Menschen unhörbare Schallimpulse in den Körper. Diese Schallwellen werden von den verschiedenen Gewebeschichten unterschiedlich reflektiert. Das Echo wird per Computer aufgezeichnet und sichtbar gemacht. Damit der Schallkopf optimalen Hautkontakt hat, wird der Patient an der zu untersuchenden Stelle mit einem besonderen Gel eingecremt. Die Untersuchung ist völlig schmerz- und strahlungsfrei.
Die Ultraschalltechnik fand erst in den 40er Jahren des 20. Jahrhunderts Eingang in die medizinische Forschung. Bereits im Ersten und Zweiten Weltkrieg wurde eine Art Ultraschall-Technik angewendet, um Hindernisse im Wasser zu orten: das Unterwasser-Echolotverfahren. Als Diagnosemittel wird das Ultraschallverfahren erst seit den 1950er Jahren in der Medizin erfolgreich als Diagnosemethode eingesetzt. So wandte der schwedische Neurochirurg Lars Leksell die Methode erstmals 1953 zur Untersuchung einer Hirnblutung an. Seit den 1960er Jahren untersuchen Gynäkologen die Anatomie des ungeborenen Kindes in der Gebärmutter mit Hilfe von Ultraschall.
Ein Meilenstein für die Untersuchung von Kindern
Durch die Verbindung neuester Technologien und Materialien ist es gelungen, einen Echtzeit-3D-Schallkopf speziell für Kleinkinder zu entwickeln. Damit können Ärzte das Herz eines Säuglings sehen, als läge es vor ihnen. Sie können das Herz virtuell in alle Richtungen drehen, betrachten und es dabei untersuchen. Durch die hohe Auflösung und die räumliche Darstellung können eventuelle Fehlfunktionen präzise lokalisiert werden. Das sprachgesteuerte System erleichtert dem Arzt den Umgang mit den Geräten und er kann sich so viel besser auf das Kind konzentrieren. Mit dem neuen Gerät iE33 von Philips sind Live 3D-Messungen in weniger als einer Minute möglich!




