Eine Rheinländerin in Baden
Allgemein

Eine Rheinländerin in Baden

Bild: Foto: A. Wagner, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Ich lebe seit fast zehn Jahren hier in Baden-Baden und habe noch nie am Fasching teilgenommen. Heute war also mein Erstes Mal. Hexen wollte ich fotografieren - und sehen, wie das hier so ist, mit dem Winter vertreiben.Kurz gesagt: Ich habe jede Menge Hexen fotografiert und es war auch ziemlich lustig. Eine afrikanische Familie machte so viel Spass und wirkte badischer und ausgelassener mit ihren "narri, narro"-Rufen als alle anderen um uns herum. Ansonsten: Es ist anders als im Rheinland. Zuallererst sind alle Strassen und Wege zum Zug so abgesperrt, dass man überall Eintritt (2,50 Euro) bezahlen muss. Dafür bekommt man dann eine Anstecknadel mit Fähnchen, auf dem der Tag und der Faschingsumzug draufstehen. Obwohl es zeitweise stark regnete, standen ne Menge Leute an den Strassen, bekamen einzelne Bonbons von denen, die beim Zug mitgingen, in die Hand gedrückt ("Kamelle"-Rufe hab ich keine gehört und es wurde auch kaum geworfen) und der besondere Clou der Hexen: Das Einseifen einzelner Zuschauer mit Konfetti. Schwarzes oder weisses. Ein bissl weisses liegt noch bei mir im Treppenhaus:o) Helau wird gerufen udn zicke zacke zicke zacke hoi hoi hoi - kein Alaaf wie im Rheinland. Dafür waren die Kapellen irgendwie mehr auf zack und es gab sogar eine Motorradgruppe, die Stunts vorführte. Ich glaube, man kann es nicht vergleichen - und närrisch sind wir ja wohl alle und überall ein bisschen.
Artikelbild

Ich lebe seit fast zehn Jahren hier in Baden-Baden und habe noch nie am Fasching teilgenommen. Heute war also mein Erstes Mal. Hexen wollte ich fotografieren - und sehen, wie das hier so ist, mit dem Winter vertreiben.Kurz gesagt: Ich habe jede Menge Hexen fotografiert und es war auch ziemlich lustig. Eine afrikanische Familie machte so viel Spass und wirkte badischer und ausgelassener mit ihren "narri, narro"-Rufen als alle anderen um uns herum. Ansonsten: Es ist anders als im Rheinland. Zuallererst sind alle Strassen und Wege zum Zug so abgesperrt, dass man überall Eintritt (2,50 Euro) bezahlen muss. Dafür bekommt man dann eine Anstecknadel mit Fähnchen, auf dem der Tag und der Faschingsumzug draufstehen. Obwohl es zeitweise stark regnete, standen ne Menge Leute an den Strassen, bekamen einzelne Bonbons von denen, die beim Zug mitgingen, in die Hand gedrückt ("Kamelle"-Rufe hab ich keine gehört und es wurde auch kaum geworfen) und der besondere Clou der Hexen: Das Einseifen einzelner Zuschauer mit Konfetti. Schwarzes oder weisses. Ein bissl weisses liegt noch bei mir im Treppenhaus:o) Helau wird gerufen udn zicke zacke zicke zacke hoi hoi hoi - kein Alaaf wie im Rheinland. Dafür waren die Kapellen irgendwie mehr auf zack und es gab sogar eine Motorradgruppe, die Stunts vorführte. Ich glaube, man kann es nicht vergleichen - und närrisch sind wir ja wohl alle und überall ein bisschen.

Mehr aus Allgemein

Weitere aktuelle Artikel aus der Rubrik Allgemein.

Alle Allgemein-Artikel
Regensburger Physiker halbieren Fehlerrate von Quantenbits mit einer Zusatzmessung
Allgemein

Regensburger Physiker halbieren Fehlerrate von Quantenbits mit einer Zusatzmessung

4. November 2026

Ein Team um Ferdinand Kuemmeth senkt mit einer einzigen Extra-Messung vor der Rechnung die Fehlerrate von Qubits von 0,14 auf 0,065 Prozent – ohne neue Hardware.

Kölner Physiker finden Spuren eines Quantenzustands, der Computer fehlerfrei machen könnte
Allgemein

Kölner Physiker finden Spuren eines Quantenzustands, der Computer fehlerfrei machen könnte

3. November 2026

Forscher der Uni Köln haben Quantenzustände gemessen, die zur Theorie der topologischen Supraleitung passen. Ein möglicher Baustein für störungsresistente Quantencomputer – der entscheidende Beweis fehlt aber noch.

Wie ein winziger Mückenstich halb Deutschlands Weiden bedroht
Allgemein

Wie ein winziger Mückenstich halb Deutschlands Weiden bedroht

2. November 2026

Forscher fingen 2024 über 337.000 Gnitzen auf 14 norddeutschen Höfen ein. Fast jede fünfte Probe trug das Blauzungenvirus – ein Blick auf einen Erreger, der fast unsichtbar von Tier zu Tier wandert.

Borneo-Brände 2026: Wie Feuer die Orang-Utans noch Jahre später bedrohen
Allgemein

Borneo-Brände 2026: Wie Feuer die Orang-Utans noch Jahre später bedrohen

30. Oktober 2026

Indonesien erlebt die schlimmsten Waldbrände seit über einem Jahrzehnt. Langzeitdaten aus Borneo zeigen: Die Folgen für Orang-Utans reichen weit über Rauch und Flammen hinaus – mit Auswirkungen auf Ernährung,…

← Zurück zu AllgemeinZur Startseite