Chinesische Gleitdrachen
Vor über 2000 Jahren bauten die Chinesen bereits riesige Flugdrachen. Diese konnten offensichtlich sogar Menschen tragen.
An den Gleitern hingen Krieger, die den Feind ausspionieren sollten.
Traum vom Fliegen
Der Traum vom Fliegen beschäftigte die Menschen durch alle Zeiten.
Die Griechen erzählen die Sage von Ikarus, der sich ein Paar Flügel aus Wachs und Federn baute. Er stürzte ab, weil er bei seinem Flug zu nah an die Sonne geriet.
Vor rund 500 Jahren entwarf der italienische Künstler Leonardo da Vinci ein Paar künstliche Flügel. Die Konstruktion funktionierte jedoch nicht.
Heiße Luft
Erfolgreicher waren die beiden französischen Brüder Montgolfier bei ihren Versuchen mit heißer Luft. 1793 gelang es ihnen, den ersten Fesselballon aufsteigen zu lassen.
Testfahrer waren ein Hahn, eine Ente und ein Hammel.
1900 konstruierte Graf Zeppelin ein riesiges, mit Wasserstoffgas gefülltes Luftschiff.
Sprung nach vorne
1891 glitt Otto von Lilienthal mit selbstgebauten Flügeln durch die Lüfte. Dabei fand er viel über Aerodynamik heraus. So nennt man die Naturgesetze, nach denen sich Luft bewegt.
Von da an machte die Luftfahrt einen großen Sprung nach vorne.
1901 baute Gustav Whitehead das erste, funktionsfähige Motorflugzeug. Allerdings machten ihm die Brüder Wright später seinen Ruhm streitig und behaupteten, sie hätten den Motorflug erfunden.
Himmelstürmer
Die Geschichte der Luftfahrt ist voll von Rekorden. Die tollkühnen Männer in ihren fliegenden Kisten riskierten immer neue Abenteuer:
Turbovogel
2003 schaffte das schnellste Flugzeug der Welt, die Concorde, die 5850 Kilometer lange Strecke über den Atlantik in weniger als 4 Stunden.
Allerdings wurde der Turbovogel im Jahr 2003 lahm gelegt. Heute ist er nur noch im Museum zu sehen.
Die Concorde war nämlich nicht nur das schnellste, sondern auch das teuerste Flugzeug der Welt. Ein Flugticket von Paris nach New York und zurück kostete rund 8700 Euro.




