Energie vom Acker
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Energie vom Acker

Bild: Foto: Besenbinder, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Biomasse gehört zu den wichtigsten erneuerbaren Energieträgern in Deutschland. Biomasse nennt man vor allem Energiepflanzen, wie zum Beispiel Mais und bestimmte Getreidearten, aber auch Holz, Ernterückstände und organische Abfälle. Auch Nebenprodukte aus der Nutztierhaltung gehören dazu.

Biomasse besitzt viele Vorteile. Sie ist in flüssiger, gasförmiger und fester Form verfügbar und kann gut gelagert werden. Damit ist sie vielen anderen erneuerbaren Energieträgern überlegen, denn sie steht jederzeit bedarfsgerecht zur Verfügung und unterliegt keinen Schwankungen, wie dies zum Beispiel bei der Wind- und Solarenergie der Fall ist.

Volle Kraft ohne Treibhauseffekt

Energie aus Biomasse entsteht meist durch Verbrennung in Feuerungsanlagen. Im Grunde ist die dabei frei werdende Wärme organisch gespeicherte Sonnenenergie. Bei der Energiegewinnung verhält sich der Brennstoff CO2-neutral, denn die Pflanzen geben bei ihrer Verbrennung nur genau die Menge CO2 ab, die sie zuvor bei ihrem natürlichen Wachstum eingelagert haben. Damit leisten sie keinen Beitrag zum Klimawandel, aber einen umso wertvolleren für die Energieversorgung.

Es gibt flüssige und feste Biomasse

Flüssige Biomasse ist vor allem in Form von Biodiesel und Bioethanol als Kraftstoff für Verbrennungsmotoren verfügbar. Feste Biomasse wird meist auch als solche verbrannt. Hierzu gehören vor allem Erzeugnisse aus der Land- und Forstwirtschaft. Dies können Schnittabfälle wie Getreidestroh oder Äste sein, aber auch energiereiche Pflanzen und schnell wachsende Baumarten. Hinzu kommen unter anderem Althölzer, Sägemehl, Papier und Klärschlamm. E.ON Kraftwerke nutzen Biomasse in Form von Altholz in bundesweit vier Kraftwerken, die in den Jahren 2003 und 2004 ans Netz gegangen sind.

Zu E.ON Energie: Biomasse

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