Experiment: Pflanzen ziehen
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Experiment: Pflanzen ziehen

Bild: Foto: Wilhelm Zimmerling PAR, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Hast du schon mal Pflanzen aus Samen gezogen? Im März ist die richtige Zeit, damit zu beginnen. Möglichkeiten gibt es viele. Selbst gezogene Gemüse- und Kräuterarten schmecken am besten. Blumen in der Wohnung, auf dem Balkon oder im Garten machen Freude. Manche Pflanzen sind allerdings leichter zu ziehen als andere. Probier es mal aus.


Hast du schon mal Pflanzen aus Samen gezogen? Im März ist die richtige Zeit, damit zu beginnen. Möglichkeiten gibt es viele. Selbst gezogene Gemüse- und Kräuterarten schmecken am besten. Blumen in der Wohnung, auf dem Balkon oder im Garten machen Freude. Manche Pflanzen sind allerdings leichter zu ziehen als andere. Probier es mal aus.


Du brauchst:


So geht's:

Die Vorbereitung


Doch welche Samen du auch gewählt hast: Lege sie ein paar Stunden ins Wasser, bevor du mit dem Pflanzen beginnst. Sie quellen auf und keimen dadurch schneller.

Mische dann in einem Eimer Sand mit Blumenerde. Gib die Mischung in kleine Blumentöpfe oder in die Schale eines Blumenhauses und streiche sie glatt. Gib ungefähr fünf Samen in jeden Topf und bedecke sie mit einem Zentimeter Erde.

Gieße sie vorsichtig und decke sie mit Plastikfolie ab. Stich ein paar Löcher in die Folie, damit für Luftaustausch gesorgt ist. Die Namen der Pflänzchen kannst du auf Papp-Etiketten schreiben und in die Töpfe stecken, damit du genau weißt, was wo wächst.


Pflänzchen wachsen

Die so genannte Keimzeit dauert je nach Samen ein bis drei Wochen. Dann schauen die ersten Triebe aus der Erde. Wenn die Pflänzchen zwei Zentimeter groß sind, können Folie oder Deckel entfernt werden. Jetzt musst du sie regelmäßig gießen.


Wenn es zu eng für die Pflänzchen wird, kannst du sie einzeln in kleine Töpfe umpflanzen. Das nennt man pikieren. Mitte Mai, wenn keine Frost-Gefahr mehr besteht, kannst du die Pflanzen schließlich in großen Töpfen auf dem Balkon oder im Garten auspflanzen. Sonnenblumen und Tomaten gedeihen am besten an sonnigen Südwänden.


Der Wasserkreislauf

Die kleinen Pflanzen im Topf oder Pflanzenhaus nehmen mit ihren Wurzeln Wasser und Nährstoffe aus der Erde auf. Überschüssiges Wasser verdunstet über ihre Blätter. Dabei steigt die warme, feuchte Luft auf und kondensiert an der Folie oder dem Plastikdach zu kleinen Tröpfchen.


Diese Wassertröpfchen fallen wieder zurück auf die Erde und die Wurzeln nehmen das Wasser wieder auf. Der kleine Wasserkreislauf beginnt von vorne. So musst du nicht jeden Tag daran denken, die Pflanzen zu gießen. Überprüfe die Feuchtigkeit der Erde aber regelmäßig.


Beim Ziehen deiner Pflänzchen bildest du Abläufe aus der Natur nach. In deinem Zimmer auf der Fensterbank entsteht ein kleiner Mikrokosmos. Und du kannst jeden Wachstumsschritt der Pflanzen genau verfolgen.

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