Extrem belastbar
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Extrem belastbar

Bild: Foto: © OpenStreetMap-Mitwirkende, CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons

dass ein deutscher Chemiker den synthetischen Kautschuk erfunden hat? Fritz Hofmann arbeitete vor mehr als 100 Jahren bei den "Elberfelder Farbenfabriken vorm. Friedrich Bayer & Co.", als dem Unternehmen am 12. September 1909 das Patent auf das "Verfahren zur Herstellung von künstlichem Kautschuk" erteilt wurde.

dass ein deutscher Chemiker den synthetischen Kautschuk erfunden hat? Fritz Hofmann arbeitete vor mehr als 100 Jahren bei den "Elberfelder Farbenfabriken vorm. Friedrich Bayer & Co.", als dem Unternehmen am 12. September 1909 das Patent auf das "Verfahren zur Herstellung von künstlichem Kautschuk" erteilt wurde.

Wussten Sie schon, ...

dass Rohkautschuk der geronnene Milchsaft einiger in tropischen Gegenden wachsenden Pflanzenarten ist? Der Hauptlieferant für Naturkautschuk ist der Baum Hevea Brasiliensis (Parakautschuk). Weitere Kautschuk erzeugende Pflanzen sind verschiedene Maulbeergewächse (Assamkautschuk), Hundsgiftgewächse (Seidenkautschuk), Löwenzahn- und Korbblütlerarten.

Wussten Sie schon, ...

dass Latex der Milchsaft der Kautschuk liefernden Pflanzen ist? Latex ist eine Emulsion aus Kautschuk und Wasser. Der Latex, eine Emulsion von 37% Kautschuk und 60% Wasser, wird bei baumartigen Pflanzen durch Anzapfen der Rinde, bei Sträuchern durch Zerkleinern der Kautschuk liefernden Pflanzenteile und Extraktion gewonnen.

Wussten Sie schon, ...

dass das Veredelungsverfahren von Rohkautschuk die Vulkanisation ist? Bei der Vulkanisation wird durch Zusatz von Schwefel mit anschließender Erhitzung auf ca. 120 °C (Heißvulkanisation) oder durch Behandlung mit Dischwefeldichlorid, S2Cl2 (Kaltvulkanisation) der Kautschuk veredelt. Durch längere Vulkanisation und erhöhten Schwefelzusatz (30-35%) wird Hartgummi (Hartkautschuk) durch geringeren Zusatz (bis 4%) Weichgummi gewonnen.

Wussten Sie schon, ...

dass Rohkautschuk bei 180° Celsius zu schmelzen beginnt? In getrocknetem Zustand ist der Kautschuk weich und elastisch, in Wasser unlöslich, aber etwas quellbar.

Wussten Sie schon, ...

dass Mitte des 18. Jahrhunderts erste Kenntnisse über die Eigenschaften von Kautschuk von Südamerika nach Europa drangen? Am Ende des 18. Jahrhunderts begann man, aus dem Material Röhren herzustellen, und im 19. Jahrhundert erkannte man seine Eigenschaft, Bleistiftstriche auszuwischen.

Wussten Sie schon, ...

dass für die Reifenherstellung teils Naturkautschuk, teils Synthesekautschuk verwendet wird? Für die Reifenherstellung sind vor allem die Synthesekautschuke Styrol-Butadien-Kautschuk und Butyl-Kautschuk wichtig. Je nach Einsatzgebiet und der damit erforderlichen Eigenschaften des Werkstoffs gibt es mittlerweile unterschiedliche Kautschukarten.

Wussten Sie schon, ...

dass es seine Elastizität ist, die den synthetischen Kautschuk zu einem einzigartigen Werkstoff macht? Selbst nach extremen Belastungen (zum Beispiel Temperatur oder Druck) kehrt der Kautschuk immer in seine ursprüngliche Form zurück.

Wussten Sie schon, ...

dass das "Y" auf einem Autoreifen eine Aussage zur Höchstgeschwindigkeit im normalen Straßenverkehr zulässt, die mit dem Reifen gefahren werden kann? "Y" bedeutet, dass der Reifen bis zu 300 km/h schafft; ein "L" bezeichnet die Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h.

Wussten Sie schon, ...

dass Kautschuk nicht nur in Reifen steckt? Auch andere Produkte, die uns teilweise täglich begegnen, enthalten den Werkstoff. Bekannte Beispiele sind: Clogs, Kondome, Sporttape, Halsketten, Uhrenarmbänder, Lattenroste, Keilriemen und viele mehr.

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