Fische
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Fische

Bild: Foto: Dietmar Rabich, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Doch die “Kiemenatmer“ haben noch weit mehr auf Lager: Fische sind die ältesten Wirbeltiere auf der Erde. Vor rund 450 Millionen Jahren lebten in den Meeren die gepanzerten Urfische. Sie besaßen noch kein Skelett.Vor 400 Millionen Jahren hatten sich bereits die Vorfahren der heutigen Knorpelfische und Knochenfische entwickelt. Sie besiedelten das Süßwasser und das Salzwasser.Wir unterscheiden Friedfische, die sich von Plankton ernähren, und Raubfische, die andere Tiere jagen. Fast alle Fische legen Eier, aus denen Larven schlüpfen. Manche Arten bringen auch lebende Junge zur Welt.

Doch die “Kiemenatmer“ haben noch weit mehr auf Lager: Fische sind die ältesten Wirbeltiere auf der Erde. Vor rund 450 Millionen Jahren lebten in den Meeren die gepanzerten Urfische. Sie besaßen noch kein Skelett.

Vor 400 Millionen Jahren hatten sich bereits die Vorfahren der heutigen Knorpelfische und Knochenfische entwickelt. Sie besiedelten das Süßwasser und das Salzwasser.

Wir unterscheiden Friedfische, die sich von Plankton ernähren, und Raubfische, die andere Tiere jagen. Fast alle Fische legen Eier, aus denen Larven schlüpfen. Manche Arten bringen auch lebende Junge zur Welt.

Leben im Wasser

Der Körper schnell schwimmender Fische ist spindelförmig zugespitzt. So können sie das Wasser gut zerteilen. Ihr Körper ist von Schuppen bedeckt. Damit sie mit geringem Widerstand durch das Wasser gleiten, sind die Schuppen von Schleim überzogen. Das macht die Fische glitschig. Für die Fortbewegung im Wasser besitzen die Fische paarweise Brust-und Bauchflossen. Mit der Rücken- und Afterflosse wird die Lage im Wasser eingehalten. Die Schwanzflosse sorgt für den Antrieb. Ein wichtiges Organ für das Auf- und Absteigen im Wasser ist die Schwimmblase. Sie wird je nach der Wassertiefe mit Luft gefüllt. Der Fisch passt sich so stets dem Wasserdruck an.

Knochenfische und Knorpelfische

Fast alle Fische sind Knochenfische. Der größte Fisch, der Walhai, gehört allerdings zu den Knorpelfischen. Sie umfassen die Haie und Rochen. Knorpelfische besitzen im Gegensatz zu Knochenfischen kein Knochenskelett. Ihr Körpergerüst besteht aus Knorpel. Sie haben auch keine Schwimmblase. Deshalb können sie nicht im Wasser schweben wie die Knochenfische. Sie müssen selbst aktiv schwimmen und ihre Flossen bewegen. Ihre Haut ist nicht von Schuppen, sondern von winzigen Zähnchen bedeckt. Die Atmung ist bei allen Fischen gleich: Sie atmen mit Kiemen.

Sechs Sinne

Fische können sehen und hören, riechen, schmecken und tasten. Mit den Augen nehmen sie Umrisse bis in 20 Metern Entfernung wahr. Sie sehen auch farbig. Übrigens schlafen Fische mit offenen Augen. Sie haben keine Augenlider. Fische hören auch Geräusche. Der Geruchs- und der Geschmackssinn sind besonders scharf ausgebildet. So wittern Haie Blut auf große Entfernung. Das Maul der Fische ist ein empfindliches Tastorgan. Viele besitzen Barteln. Das sind Hautanhänge, die wie Fühler wirken. Zu alledem haben Fische noch einen sechsten Sinn: das Seitenlinienorgan. Es nimmt geringste Strömungsänderungen wahr, die durch Hindernisse oder herannahende Tiere im Wasser entstehen.

Arten im Überblick

Es gibt über 24 000 Fischarten.

Knorpelfische:rund 850 Arten
Knochenfische:rund 24.000 Arten
Ordnungen mit den meisten Arten
Barschartige:rund 9.300 Arten
Karpfenartige:rund 2.650 Arten
Welse:rund 2.000 Arten
Ährenfischartige:rund 1.100 Arten
Aalfische:rund 700 Arten
Plattfische:rund 570 Arten
Dorschfische:rund 480 Arten

Mit bis zu 18 Metern Länge ist der Walhai der größte Fisch der Erde. Der kleinste Fisch ist der Zwerggrundel, der 2,1 Zentimeter lang wird.

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