Freie Fahrt nur mit Plakette 
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Freie Fahrt nur mit Plakette 

Bild: Foto: John Everett Millais, Public domain, via Wikimedia Commons

Feinstaub besteht aus feinen Partikeln, die einen Durchmesser von weniger als zehn Mikrometer (Tausendstel Millimeter) haben. Mit bloßem Auge ist er nicht sichtbar. Beim Straßenverkehr entsteht Feinstaub durch Reifenabrieb, aufgewirbelten Staub und durch Abgase. Letzteres vor allem aus ungefilterten Dieselfahrzeugen. Das Gefährliche an Feinstaub: Die Partikel können vom Körper nicht gefiltert werden und bis in die Lungenbläschen vordringen. Mögliche Folgen: Atemwegs-, Herz- und Kreislauferkrankungen.

Was ist Feinstaub eigentlich?

Feinstaub besteht aus feinen Partikeln, die einen Durchmesser von weniger als zehn Mikrometer (Tausendstel Millimeter) haben. Mit bloßem Auge ist er nicht sichtbar. Beim Straßenverkehr entsteht Feinstaub durch Reifenabrieb, aufgewirbelten Staub und durch Abgase. Letzteres vor allem aus ungefilterten Dieselfahrzeugen. Das Gefährliche an Feinstaub: Die Partikel können vom Körper nicht gefiltert werden und bis in die Lungenbläschen vordringen. Mögliche Folgen: Atemwegs-, Herz- und Kreislauferkrankungen.

Woran erkennt man die Schadstoffklasse des Autos?

Im Kfz-Schein ist die sogenannte „Emissionsschutzschlüsselnummer“ eingetragen. Bei neueren Fahrzeugen befindet er sich in Feld 14.1, bei Fahrzeugen, die älter als zwei Jahre sind, in der Regel im Feld „zu 1“. Entscheidend für die Einstufung in eine der Schadstoffklassen sind die letzten zwei Ziffern. Aus ihnen ergibt sich die Farbe der Plakette: Grün ist Schadstoffklasse 4 und steht für die wenigsten Emissionen, Gelb für 3 und Rot für Gruppe 2. Die Einteilung in die Klassen richtet sich nach den Euro-Normen.

Wer darf in den Umweltzonen fahren?

Autos, die mit einer grünen, gelben oder roten Feinstaub-Plakette an der Windschutzscheibe gekennzeichnet sind, haben derzeit in den Umweltzonen freie Fahrt. Lediglich solche Fahrzeuge, deren Schadstoffausstoß so hoch ist, dass sie keine Plakette mehr erhalten (Schadstoff-Gruppe 1), müssen um diese Bezirke einen Bogen machen. Dies betrifft insbesondere Pkws mit Ottomotoren ohne geregelten Katalysator und zum Teil mit geregeltem Katalysator der ersten Generation sowie Fahrzeuge mit Dieselmotoren, die nur die Abgasnormen Euro 0 oder Euro 1 erfüllen.

Keine Plakette benötigen Motorradfahrer, dreirädrige Fahrzeuge, landwirtschaftliche Zugmaschinen, Rettungswagen sowie Fahrzeuge von Polizei, Feuerwehr.

Wo gibt es die Plaketten?

Erhältlich sind die Plaketten bei den Kfz-Zulassungstellen, bei der Dekra und beim TÜV. Darüber hinaus bei den meisten Werkstätten, die die Abgasuntersuchung (AU) durchführen. In Köln werden sie auch von Politessen verkauft. Bestellen kann man sie auch im Internet unter www.umwelt-plakette.de. Zum Kauf einer Plakette muss der Fahrer lediglich seinen Kfz-Schein bzw. eine Kopie davon vorlegen. Die Plaketten kosten zwischen fünf und zehn Euro.

Wo sind die Plaketten gültig?

Die Plaketten sind bundesweit gültig und können an jedem beliebigen Ort gekauft werden – unabhängig von der Zulassung des Autos. Mit einer in Köln erworbenen Plakette kann man daher auch in der Hannoveraner oder Berliner Innenstädten regelkonform fahren.

Welche Städte planen die Einrichtung von Umweltzonen?

Einen Überblick über den Planungsstand zu künftigen Umweltzonen gibt es im Internet unter www.umweltbundesamt.de (Rubrik Luft und Luftreinhaltung: „Umweltzonen in Deutschland“).

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