Fremde Federn
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Fremde Federn

Bild: Foto: Dr. Marcus Gossler, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Ihre Erfindungen kennen wir alle - egal, ob es sich um das Kultautomobil "Käfer" oder das Luftschiff "Zeppelin", um die Comicfigur "Micky Maus" oder das Prinzip der Kernspaltung handelt. Doch welcher kluge Kopf tatsächlich hinter all diesen Errungenschaften steht, das ist uns oftmals nicht bekannt. Ganz einfach deswegen, weil sich skrupellose Zeitgenossen mit fremden Federn schmückten und die wahren Erfinder damit zu verkannten Genies wurden.

Ihre Erfindungen kennen wir alle - egal, ob es sich um das Kultautomobil "Käfer" oder das Luftschiff "Zeppelin", um die Comicfigur "Micky Maus" oder das Prinzip der Kernspaltung handelt. Doch welcher kluge Kopf tatsächlich hinter all diesen Errungenschaften steht, das ist uns oftmals nicht bekannt. Ganz einfach deswegen, weil sich skrupellose Zeitgenossen mit fremden Federn schmückten und die wahren Erfinder damit zu verkannten Genies wurden.

Alfred Russel Wallace zum Beispiel - das ist ein klangvoller Name für einen herausragenden Wissenschaftler. Aber wie kommt es, dass dieser klangvolle Name nur so wenig Spuren im Gedächtnis der Öffentlichkeit hinterlassen hat? Und wie sieht es aus mit Ub Iwerks? Ob es wohl an seinem weniger eingängigen Namen gelegen hat, dass man ihm seine sehr wohl belegbare Vaterschaft für die uns allen vertraute Micky Maus abgesprochen hat - oder lag es vielmehr daran, dass ein gewisser Walt Disney sich die fremden Federn schnappte?

Offensichtlich kommt es eben nicht nur darauf an, gute Ideen zu entwickeln. Man muss seine Ideen und vor allem sich selbst auch gut vermarkten können! Sich in den Vordergrund zu drängen, sich ungeniert mit fremden Federn zu schmücken und dann den Ruhm genüsslich auszukosten, das allerdings liegt nicht in jedermanns Blut. Wer sich wiederum allzu sehr in Zurückhaltung und Bescheidenheit übt, der darf sich am Ende auch nicht beschweren, dass sich ein anderer bei den fremden Federn bedient hat. Ein bisschen "Trommeln in eigener Sache" ist so gesehen also nicht ganz unwichtig, wenn man davon träumt, dass der eigene Name womöglich eines Tages seinen Platz in den Geschichtsbüchern findet. Wer sich fremde Federn an die eigene Hutkrempe gesteckt hat? Dazu lesen Sie mehr in unserem Spezial "Fremde Federn".

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