Halten Sie einen Handfeger, ein paar alte Lappen, Schmieröl und Minimal-Werkzeug wie Schraubenschlüssel sowie natürlich die Luftpumpe bereit. Mit Wasser und Seife (normales Spülmittel) brauchen Sie normalerweise nicht zu arbeiten, wenn das Fahrrad im Keller überwintert hat - vorausgesetzt, Sie haben es im Herbst vom gröbsten Straßenschmutz befreit. Sollten Sattel, Lenker, Speichen oder Reifen mehr als verstaubt sein, kurz abwaschen und gleich wieder trockenreiben. Der Gartenschlauch mag die praktischste Lösung sein, ein konzentrierter Wasserstrahl wäscht aber auch die Schmiere ab und kann in die Lager eindringen.
1. Check: Stand und Festigkeit
- Schlackern oder eiern Räder, Lenker, Gabeln, Rohre oder Sattel? Ist etwas verbogen? Ziehen Sie die entsprechenden Schrauben fest (nach rechts)
- Fühlen sich die Reifen schön glatt an oder weisen sie Risse auf? Sitzen sie nach dem Aufpumpen prall und fest auf der Felge?
- Ist die Kette lose oder schleift sie? Eventuell muss nur ein Glied nachgestellt werden, vielleicht aber auch die ganze Kette ausgetauscht.
- Ist der Ständer funktionstüchtig oder hängt er schief?
- Funktioniert die Klingel? Auch hier kann ein Tröpfchen Öl den Mechanimus wieder zum Leben erwecken, schrauben Sie vorher einfach die Schale ab.
2. Fahrtüchtigkeits-Check
Bei einer Runde ums Haus prüfen Sie die “lebenswichtigen Funktionen“.
3. Beauty-Check
Zum Schluss prüfen Sie, ob Sie vielleicht noch Rostflecken oder sonstige lose Schrauben oder Tapes entdecken. Sie können die neuralgischen Punkte, sprich Gewinde, Radlager, Zahnkranz einölen, überschüssiges Öl dabei gleich abtupfen. Zweckmäßigerweise stellen Sie das Rad vorher auf ein paar alte Zeitungen.
So, und jetzt kann es losgehen!




