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Dabei handelt es sich um die erste der Säulen, die das Autodach tragen. Gezählt wird von vorne nach hinten. Die A-Säule ist also der seitliche „Rahmen“ der Frontscheibe. Die B-Säule ist die hinter den Vordertüren usw. Natürlich ist die Zahl je nach Automodell verschieden, ein Kombi kann auch eine vierte D-Säulenreihe haben, wohingegen bei einem Pickup-Truck mit Einzelkabine schon nach B Schluss ist.
A/C bzw. AC
Damit ist im Auto nicht die gängige Bezeichnung für Alterning Current, also Wechselstrom, gemeint, sondern, sofern es sich um eine Innenraum-Taste handelt, die Air Conditioning und somit Klimaanlage. Viele Hersteller nehmen die englische Bezeichnung, um nicht für jeden Markt Extratasten herstellen zu müssen.
AGR-Ventile kennen viele als Fehlerquelle. Dieses Abgas-Rückführ-Ventil sitzt am Abgaskrümmer und zapft diesem, je nach Betriebszustand, eine Menge des Abgases ab und führt sie auf die „Frischluft-Seite“ der Gemischbildung. Dadurch sinkt die Verbrennungstemperatur, Bauteile werden weniger belastet und die Bildung von Stickoxiden wird vermindert.
CAN (-Bus)
Moderne Autos verfügen über viele einzelne Steuergeräte, die unterschiedlichste Dinge regeln. Damit sie miteinander kommunizieren können, ist ein Bus-System notwendig, eine Art Datenautobahn. CAN steht für Controller Area Network das bedeutet also, dass alle Steuergeräte über einen Zentralrechner verbunden sind – das spart vor allem Kosten für Leitungen.
Viele Diesel arbeiten heute nach dem Prinzip der Common-rail Diesel Injection. Dabei versorgt die Kraftstoffpumpe eine weitere Hochdruckpumpe, die den Dieseltreibstoff auf bis zu 3000 Bar bringt. Von dort gelangt er in einen zentralen Druckspeicher, die Rail, der wiederum mit den einzelnen Injektoren der Zylinder verbunden ist.

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In Automagazinen wird regelmäßig über gute oder schlechte cw-Werte räsoniert. Im Gegensatz zu vielen anderen Abkürzungen ist das eine dimensionslose Zahl, die definiert, wie windschlüpfrig ein Auto gestaltet ist. Je niedriger, desto besser.
Von DOT ist immer dann die Rede, wenn von Bremsflüssigkeit gesprochen wird. DOT ist dabei die Abkürzung für das Department of Transportation. Das hat, je nachdem, welche Ziffer dahinter steht, exakte Parameter festgelegt, die international gültig sind:
Als Daumenregel kann man sich merken, je höher die Ziffer, desto hochwertiger die Bremsflüssigkeit.
Ist die Electronic Control Unit, in dem Zusammenhang ist das immer nur ein Wort-Anhängsel, das durch einen vorangestellten Begriff weiter definiert werden muss. Die ABS-ECU wäre beispielsweise das Bremssteuergerät.
Damit wird die Felgen-Einpresstiefe bezeichnet. Die Erklärung ist etwas komplex. Dazu muss man sich, beim Blick von vorn nach hinten, eine Senkrechte in der Felgenmitte denken. Je nachdem, ob die Fläche, mit der die Felge an der Achse aufliegt, weiter zur Felgenaußen- oder -innenseite verschoben ist, spricht man von positiver oder negativer ET. Die angehängte Zahl sagt aus, wie viele Millimeter die ET abweicht.
Ist ein Flexible Fuel Vehicle. Das ist ein Benziner, der mit einer beliebigen Beimischung aus Ethanol und Methanol bis hinauf zu 100% funktioniert. Es darf also „Biosprit“ tanken.
Damit wird das Drehmoment des Motors in Newtonmetern bezeichnet. Ein Nm ist die Kraft, die ein ein Kilogramm schweres Gewicht auf einen einen Meter langen Hebelarm auswirken würde.
Ohne On Board Diganose kommt heute kein Auto durch den TÜV. OBD ist ein Steuergerät, das alle Systeme im Betrieb überwacht, die sich irgendwie auf die Abgasqualität auswirken. Jedes Mal, wenn etwas außerhalb der voreingestellten Parameter läuft, wird dafür ein Fehlercode gespeichert – der wird bei der Abgasuntersuchung ausgelesen. Bleibt besagter Fehler für länger als wenige Sekunden bestehen, lässt das OBD die gelbe Motorkontrollleuchte aufleuchten und die Steuergeräte schalten automatisch in einen Notbetriebsmodus.
Öl ist für sich alleine zwar keine Abkürzung, dafür aber die vollständige SAE-Bezeichnung dahinter. Als Beispiel sei hier SAE 10W-40 genannt

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Steht auf jeder Ottokraftstoff-Zapfsäule. Wenn ein Kraftstoff-Luft-Gemisch komprimiert wird, erhitzt es sich bis zu dem Punkt, an dem es von selbst zündet („klopft“). Beim Diesel möchte man das, beim Benziner keineswegs. Die Oktanzahl besagt also, wie viel Prozent Iso-Oktan dem Kraftstoff beigemischt wurde. Je mehr, desto weniger neigt dieser Kraftstoff zum Klopfen.
Auch Reifen haben ein Füllhorn an Codes. Einmal mehr sei hier ein gängiger Wert genannt, der auf der Reifenflanke zu finden ist: 195/65 R15
Ist wichtig beim Kauf von Zündkerzen. Der Wärmewert bezieht sich auf die maximal im Betrieb erreichte Brennraumtemperatur. Zu „kalte“ oder „heiße“ Zündkerzen erreichen dann nicht ihr Optimum an Leistung, was wiederum eine Menge Probleme nach sich ziehen kann. Problematisch: Jeder Zündkerzenhersteller codiert seine Temperaturbereiche anders, sodass man für die richtige Kerze vorher umfangreiche Tabellen wälzen muss.




