Hängegletscher
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Hängegletscher

Bild: Foto: © OpenStreetMap-Mitwirkende, CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons

Eine besonders auffällige Form der Flankenvereisung stellen Hängegletscher dar. Zahllose Hängegletscher finden sich beispielsweise im Himalaya oder im angrenzenden Karakorum. Gewaltig sind diejenigen am 8046 m hohen Broad Peak oder am zweithöchsten Berg der Welt, dem 8611 m hohen K2. In den Alpen finden sich beeindruckende Eiswulste in der Nordwand der 3859 m hohen Königsspitze in der Ortlergruppe, "Schaumrolle" genannt, oder etwa in der Nordwand des 3435 m hohen Hochgall in der Rieserfernergruppe in Südtirol. Einen gewaltigen Hängegletscher weist auch das 4505 m hohe Weißhorn im Schweizer Kanton Wallis auf. Als Geißel Gottes wurde der → Gletscher oberhalb des Ortes Randa bezeichnet. In den Jahren 1637, 1720, 1735, 1737, 1819, 1857 und 1937 stürzten gewaltige Eislawinen vom Hängegletscher auf den Eisstrom des Bisgletschers und schließlich nach Randa hinunter und lösten Katastrophen aus. So wie das Schwert am Pferdehaar über dem Kopf von Damokles, ist das Gletschereis eine ständige Gefahr hoch oberhalb des Mattertals. Wissenschaftler beobachten daher jede Veränderung des Gletschers.

Eine besonders auffällige Form der Flankenvereisung stellen Hängegletscher dar. Zahllose Hängegletscher finden sich beispielsweise im Himalaya oder im angrenzenden Karakorum. Gewaltig sind diejenigen am 8046 m hohen Broad Peak oder am zweithöchsten Berg der Welt, dem 8611 m hohen K2. In den Alpen finden sich beeindruckende Eiswulste in der Nordwand der 3859 m hohen Königsspitze in der Ortlergruppe, "Schaumrolle" genannt, oder etwa in der Nordwand des 3435 m hohen Hochgall in der Rieserfernergruppe in Südtirol. Einen gewaltigen Hängegletscher weist auch das 4505 m hohe Weißhorn im Schweizer Kanton Wallis auf. Als Geißel Gottes wurde der → Gletscher oberhalb des Ortes Randa bezeichnet. In den Jahren 1637, 1720, 1735, 1737, 1819, 1857 und 1937 stürzten gewaltige Eislawinen vom Hängegletscher auf den Eisstrom des Bisgletschers und schließlich nach Randa hinunter und lösten Katastrophen aus. So wie das Schwert am Pferdehaar über dem Kopf von Damokles, ist das Gletschereis eine ständige Gefahr hoch oberhalb des Mattertals. Wissenschaftler beobachten daher jede Veränderung des Gletschers.

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