Hawaiianische Eruption
Natur & Umwelt

Hawaiianische Eruption

Bild: Foto: Jag9889, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Die hawaiianische Ausbruchstätigkeit ist durch “gutmütige“ → Eruptionen von sehr dünnflüssigen basaltischen → Laven charakterisiert. Das Schauspiel hawaiianischer Eruptionen ist durch Filme und Fotos weithin bekannt. Dabei können spektakuläre, mehrere hundert Meter hohe Lavafontänen und rotglühende Lavaströme auftreten. Die Fontänen entstehen dadurch, dass die sich explosionsartig ausdehnenden und rasend schnell aufsteigenden Gasblasen Magmafetzen mitreißen. Die Höhe der Lavafontänen hängt von der Austrittsgeschindigkeit und Menge der Gasblasen ab. Ist das → Magma fast völlig entgast, so fließt ein → Lavastrom aus. Die maximale Austrittsgeschwindigkeit der Lavafetzen liegt bei 40-80 km/h. Die Lavafontänen erreichen Höhen von etwa maximal 600 m. Durch die Lavaergüsse bilden sich bei häufigen Eruptionen aus einem zentralen Schlot leicht abfallende kuppelförmige Berge, so genannte→ Schildvulkane. Ein klassisches Beispiel ist der Mauna Loa auf Hawaii. Die hawaiianische Tätigkeit ist typisch für basaltischen → Vulkanismus.

Die hawaiianische Ausbruchstätigkeit ist durch “gutmütige“ → Eruptionen von sehr dünnflüssigen basaltischen → Laven charakterisiert. Das Schauspiel hawaiianischer Eruptionen ist durch Filme und Fotos weithin bekannt. Dabei können spektakuläre, mehrere hundert Meter hohe Lavafontänen und rotglühende Lavaströme auftreten. Die Fontänen entstehen dadurch, dass die sich explosionsartig ausdehnenden und rasend schnell aufsteigenden Gasblasen Magmafetzen mitreißen. Die Höhe der Lavafontänen hängt von der Austrittsgeschindigkeit und Menge der Gasblasen ab. Ist das → Magma fast völlig entgast, so fließt ein → Lavastrom aus. Die maximale Austrittsgeschwindigkeit der Lavafetzen liegt bei 40-80 km/h. Die Lavafontänen erreichen Höhen von etwa maximal 600 m. Durch die Lavaergüsse bilden sich bei häufigen Eruptionen aus einem zentralen Schlot leicht abfallende kuppelförmige Berge, so genannte→ Schildvulkane. Ein klassisches Beispiel ist der Mauna Loa auf Hawaii. Die hawaiianische Tätigkeit ist typisch für basaltischen → Vulkanismus.

Mehr aus Natur & Umwelt

Weitere aktuelle Artikel aus der Rubrik Natur & Umwelt.

Alle Natur & Umwelt-Artikel
Der Ozean kommt außer Atem: Warum unser größter Klimapuffer schwächelt
Natur & Umwelt

Der Ozean kommt außer Atem: Warum unser größter Klimapuffer schwächelt

29. Oktober 2026

Der Ozean hat fast 30 Prozent des CO2 geschluckt, das wir je emittiert haben – doch durch die Erderwärmung nimmt er bereits sechs Prozent weniger auf als möglich. Was dieser versteckte Kipppunkt für uns bedeutet.

Rechtspersönlichkeit für Ökosysteme: Mar Menor klagt in Spanien
Natur & Umwelt

Rechtspersönlichkeit für Ökosysteme: Mar Menor klagt in Spanien

23. Oktober 2026

Die spanische Lagune Mar Menor hat seit 2022 Rechtspersönlichkeit – als erstes Ökosystem Europas. Felix Aiwanger vom Max-Planck-Institut erklärt, wer künftig klagen könnte und wie Deutschland im internationalen…

Hummelähnliche Insektenart nach 150 Jahren in Frankreich wiederentdeckt
Natur & Umwelt

Hummelähnliche Insektenart nach 150 Jahren in Frankreich wiederentdeckt

21. Oktober 2026

Eine hummelähnliche Insektenart, die seit rund 150 Jahren in Frankreich als verschwunden galt, wurde im Raum Paris erneut gesichtet. Forschende sehen den Fund als Beleg für eine globale Taxonomie-Krise.

Wie die Ölindustrie den Zweifel am Klimawandel erfand
Natur & Umwelt

Wie die Ölindustrie den Zweifel am Klimawandel erfand

19. Oktober 2026

Ein neuer Bericht dokumentiert, wie fossile Konzerne systematisch Desinformation über die menschengemachte Erderwärmung verbreiteten. Klimaforscher Stefan Rahmstorf empfiehlt die Lektüre dringend.

← Zurück zu Natur & UmweltZur Startseite