Kaffeevollautomaten
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Kaffeevollautomaten

Bild: Foto: Dirk Liesch, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons

Kaffeevollautomaten finden mehr und mehr Einzug in Privathaushalte. Mit einem Preis, der sich nicht selten in Bereichen von mehreren einhundert Euro bewegt, möchte deren Kaufentscheidung aber gleichzeitig gut überlegt sein. Aspekte wie Bedienbarkeit, Wartung und Pflege, Kaffeevarianten und mitgeliefertes Zubehör spielen eine ebenso große Rolle wie Materialbeschaffenheit und Design.

Der Vergleich unterschiedlicher Hersteller unter Berücksichtigung persönlicher Vorlieben bringt mit Sicherheit einen Favoriten zu Tage, der nahezu allen Wünschen gerecht werden kann. Dabei stehen zahlreichen Vorteilen natürlich auch Nachteilen gegenüber, die sich mehr oder weniger auf die eigene Kaufentscheidung auswirken:

+ volleres Aroma durch frisch gemahlene Kaffeebohnen

+ Zubereitung unterschiedlichster Kaffeespezialitäten auf Knopfdruck

+ verringerte Bitterstoffe durch kürzere Brühzeit und hohen Wasserdruck

+ verhältnismäßig geringer Preis je Tasse

- gleichzeitige Zubereitung von maximal 2 Tassen

- Geräuschentwicklung bei der Kaffeezubereitung

- höherer Anschaffungspreis des Kaffeevollautomaten

- Pflege-, Wartung- und Reinigungsaufwand je nach Modell sehr aufwendig

Folgende Aspekte sind zu beachten

Ob sich der Kauf eines teuren Kaffeevollautomaten tatsächlich lohnt, muss jeder Kaffeetrinker selbst entscheiden. Eigene Prioritäten und Wünsche sowie Ansprüche an die Maschine und deren Eigenschaften spielen eine ausschlaggebende Rolle und können nicht für jedermann verallgemeinert werden.

Wer bei einem niedrigen Kaffeekonsum viel Wert auf Genuss und Aroma legt, für den lohnt die Anschaffung eines Kaffeevollautomaten meist nicht. Eine Kapsel- oder Padmaschine mit geringem Platzbedarf ist hier wahrscheinlich die bessere Wahl, auch wenn der Einzelpreis je Tasse höher ist.

Ist die Vielfältigkeit nebensächlich, tut es auch eine klassische Filtermaschine mit welcher sich gleich mehrere Tassen frischen Kaffees zubereiten lassen.

Ein Kaffeevollautomat eignet sich besonders dann, wenn unterschiedliche Kaffeevarianten zubereitet werden sollen, viel Wert auf gutes Aroma gelegt wird und gleichzeitig eine schnelle Zubereitung gewünscht ist. Insbesondere im geschäftlichen Sektor sind Kaffeevollautomaten daher sehr beliebt: Denn ein Unternehmen hat die Möglichkeit, auf die individuellen Vorlieben des Kunden in Bezug auf den Kaffeegeschmack einzugehen, was letztlich positive Einflüsse auf das Geschäftsverhältnis haben kann.

Bevor die Entscheidung auf ein spezielles Modell fällt, sollten unterschiedliche Herstellerangebote genauer betrachtet werden. Nur wer weiß, welche Funktionen ihm besonders wichtig sind und welchen Ansprüchen Rechnung getragen werden muss, wird sich im gigantischen Angebot entscheiden können. Laut folgendem Kaffeevollautomat Test zeigen sich deutliche Differenzen in Bezug auf:

Zentraler Aspekt: Die Pflege

Reicht bei einer einfachen Kaffeemaschine eine unkomplizierte Reinigung mit lauwarmem Wasser, ist der Pflegeaufwand eines Kaffeevollautomaten doch deutlich größer. Regelmäßige Spülprogramme und Entkalkung sind ebenso wie händische Wartungs- und Pflegearbeiten insbesondere bei preisintensiveren Geräten sinnvoll, um die Mechanik vor vorzeitigen Schäden zu schützen.

Um gleichzeitig eine einwandfreie Hygiene des Kaffeevollautomaten zu gewährleisten, ist die Durchführung folgender Aktionen unabdingbar:

Je nach Region unterscheiden sich Härtegrad und Kalkgehalt des Leitungswassers. Nähere Informationen zu den einzelnen Regionen bietet diese Seite. Statt zu günstigen Alternativen wie Zitronensäure oder Essig zu greifen, empfiehlt es sich, den Anweisungen des Herstellers zu folgen und professionelle Entkalkungsmittel zu verwenden. In aller Regel werden diese dem Wassertank zugegeben und das Programm eingeleitet. Bei vielen Kaffeevollautomaten geschieht dies automatisch, ebenso wie der Hinweis auf die Notwendigkeit einer Entkalkung etwa alle ein bis zwei Monate.

Neben einem routinemäßigen Abwischen sollten Kaffeesatzbehälter und Auffangschale mindestens einmal wöchentlich heiß ausgespült und gründlich gereinigt werden. Im heißwarmen Milieu können sich sonst schnell Schimmelsporen bilden und sich im Automaten absetzen. Die Brühgruppe sollte in die Reinigung einbezogen und unter fließendem Wasser gespült werden. Hier und da ein Tropfen pflegendes Öl verlängert die Betriebsdauer ungemein. Einige Kaffeevollautomaten spülen automatisch nach jedem Tassenbezug oder nach einem Entkalkungsprogramm, um eventuelle Rückstände zu entfernen.

Wird der Kaffeevollautomat mit einem Wasserfilter betrieben, hat dies mehrere Vorteile - dazu gehört unter anderem ein verlängertes Entkalkungsintervall. Weist die Maschine auf einen anstehenden Filterwechsel hin sollte möglichst schnell reagiert werden. Andernfalls drohen Verschmutzungen des Wassers und anschließend des Kaffeevollautomaten selbst. Auch ohne Hinweis sollte der Wasserfilter regelmäßig getauscht werden.

Praktischerweise führen viele Kaffeevollautomaten einen Teil der Aufgaben selbstständig durch oder weisen rechtzeitig auf die notwendigen Maßnahmen hin. Da dieser „Luxus“ natürlich seinen Preis hat empfiehlt sich ein überlegter Kauf unter Berücksichtigung der genannten Aspekte und individueller Vorlieben.

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