Karrierechance Energiemarkt
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Karrierechance Energiemarkt

Bild: Foto: Dietmar Rabich, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Mit dem Umdenken im Bereich Energie haben sich größere und auch zahlreiche neue Berufsfelder entwickelt. Vor allem im Bereich erneuerbare Energien gibt es viel zu tun. Wir verschaffen einen Überblick über Einstiegs- und Karrieremöglichkeiten sowie über aktuelle Zahlen und Fakten in der Energiewirtschaft, die für viele Menschen zukünftig zum Arbeitsplatz werden könnte.

Mit dem Umdenken im Bereich Energie haben sich größere und auch zahlreiche neue Berufsfelder entwickelt. Vor allem im Bereich erneuerbare Energien gibt es viel zu tun. Wir verschaffen einen Überblick über Einstiegs- und Karrieremöglichkeiten sowie über aktuelle Zahlen und Fakten in der Energiewirtschaft, die für viele Menschen zukünftig zum Arbeitsplatz werden könnte.

Energiewirtschaft: Zahlen und Fakten

Rund 600.000 Menschen beziehen ihren Lebensunterhalt in der Energiebranche, davon knapp 380.000 im Bereich erneuerbare Energien, in dem allein 2011 25.000 Menschen eingestellt werden konnten. Über 35 Milliarden Euro setzt diese Branche inzwischen jährlich in Deutschland um. Knapp 25 Prozent der Brutto-Stromerzeugung stammen heutzutage aus erneuerbaren Energiequellen, zwölf Prozent sind es in der allgemeinen Energieerzeugung. Deutschlandweit arbeiten etwa 95.400 Mitarbeiter im Bereich Biomasse (Biogasanlagen, Biokraftstoffanlagen und Biomasseheizwerke), in der Windbranche 90.000 und in der Solarbranche 40.000 Menschen. Bis 2020 rechnet man in der Windindustrie mit 110.000 Beschäftigten und nach dem Bundesverband Solarwirtschaft soll die Zahl der Beschäftigten in der Solarbranche sogar bis auf 200.000 steigen. Dagegen stagnieren die Zahlen im Bereich der konventionellen Energieversorgung bei insgesamt rund 200.000 Beschäftigten. Wer seinen beruflichen Werdegang in der Energiebranche sieht, der hat also im Bereich erneuerbare Energien die besten Chancen!

Zukunftsweisende Berufsfelder: Das Beispiel Windkraft

Deutschland verteidigt seinen Status als unangefochtener Vorreiter im Bereich Windkraft, die hierzulande einen Anteil von acht Prozent in der Brutto-Stromerzeugung ausmacht. Eine Gesamtleistung von rund 28.000 Megawatt produzierten die 21.800 deutschen Windkraftanlagen im Jahr 2011. Damit verbunden ist auch ein Anstieg der Beschäftigungsverhältnisse in diesem Sektor. So arbeiten 90.000 Menschen im Bereich Windenergie und damit mehr als im Bergbau und in der Atomwirtschaft zusammen. Der Personalbedarf steigt und damit auch der Bedarf nach einschlägig ausgebildeten Fachkräften. Dazu gehört unter anderem der neue Beruf des Ventronikers, einer Fachkraft für Windkraftanlagen. Universitäten und Hochschulen haben den Trend längst erkannt und Studiengänge wie Windenergie-Ingenieurwesen in Hannover oder Windenergietechnik und –management in Oldenburg ins Leben gerufen.

„Grüne Karriere“

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